Christina Aguilera: Mit Bionic zurück in die Charts

Kampfansage an Lady Gaga

Nach vier Jahren Babypause meldet sich Christina Aguilera jetzt mit einem neuen Album zurück – eine Kampfansage an Lady Gaga!

Schluss mit Elternzeit: Nach vier Jahren Funkstille meldet sich X-Tina mit einer neuen Sex-Offensive zurück. Im Video zur Single für „Not Myself Tonight“ präsentiert sich die Sängerin in knall­engen schwarzen Lack-und-Leder-Outfits, flirtet in roten Dessous mit einem knackigen Tänzer und streift wie ein Kätzchen um ein Schüsselchen Milch herum. Lady Gaga lässt grüßen.

Doch von dem Vergleich will die 29-jährige nichts wissen. „Das ist nicht mal den Atem wert, es zu kommentieren“, zischt sie gegenüber dem US-Magazin „Marie Claire“. „Ich bin schon über eine Dekade da und ich denke, meine Arbeit spricht für sich.“ Früher habe sie der Vergleich sauer gemacht, aber jetzt nicht, denn jetzt gebe es etwas, das viel wichtiger sei: Ihre Familie.

Aus der Familie zieht sie auch ihre Kraft. „Ich bin jetzt viel selbstbewusster, fühle mich wohler in meiner Haut. Ich denke, ich bin heute eine viel sexuellere Christina“, sagt sie. „Man wird auf dem Album die vielen verschiedenen Seiten von mir sehen. Ich habe gelernt, dass ich manchmal dazu fähig bin, übermenschlich zu sein.“

Das Selbstbewusstsein der Sängerin, die in der Vergangenheit öfter an Selbstzweifeln litt, ist seit der Geburt ihres Sohnes Max vor zwei Jahren spürbar gewachsen. „Wenn du schwanger bist, dann ist dein Körper nicht so recht deiner. Erst nach der Geburt bekommst du ihn zurück und das ist ein großartiges Gefühl.“

Ohnehin ist ihr Sohn das Wichtigste in ihrem Leben. „Ich möchte, dass das Erste und das Letzte, was der Kleine am Tag sieht, mein Gesicht ist.“

Und bei einem Kind soll es nicht bleiben. „Ich würde Max liebend gern ein Geschwisterchen schenken, aber momentan ist mein Album ,Bionic‘ mein neues Baby“, so Christina.

„Vor meinem Sohn hatte ich Probleme, die gewisse Leichtigkeit zu finden. Nach meinem ersten, sehr poppigen Album waren das zweite und dritte von viel Schmerz geprägt“, sagt sie. „Das neue Album ist nur in die Zukunft gerichtet. Mein Sohn motiviert mich zu spielen und einfach nur noch Spaß zu haben.“

Niklas Starnitzky