Bushido: Jetzt spricht der Tour-Veranstalter

Gehen seine Leibwächter zu weit?

Wir berichteten von den zwei Konzerten, die Bushido aufgrund schlagkräftiger Vorkommnisse absagen musste. Jetzt spricht der Veranstalter zum ersten Mal und sagt, dass die Bodyguards gefährlich seien.

Es wird immer pikanter. Rüpel-Rapper Bushido, 33, musse in der vergangene Woche zwei Deutschland-Konzerte seiner aktuellen Tour absagen. Und das nicht aus Krankheit. Der Veranstalter OWL kündigte ihm die Zusammenarbeit aufgrund von Vorkommnissen, die das Personal gefährden würden. Bis jetzt wollte keie Partei so richtig etwas dazu sagen.

Doch jetzt spricht der Veranstalter Detlef Hornstein zum ersten Mal detailierter über die Geschehnisse, die dazu führten, dass die Konzerte abgeblasen wurden. "Das ging teilweise so weit, dass kurz vor dem Auftritt Veränderungen an der Bühne hätten vorgenommen werden sollen. Das ist unprofessionell und gefährdet die ganze Show."

Gut und schön, aber so dramatisch ist das nun auch nicht. Man fragt sich, was ist wirklich vorgefallen? Detlefs Mitarbeiter werden dann schon deutlicher. Am 26. April soll es erst einmal nur zu verbalen Attacken zwischen Bushidos Bodyguards und den Mitarbeitern Detlefs gekommen sein. Doch am nächten Tag wurde die Situation gefährlich. Ein Mitarbeiter, der involviert war, verrät: "Uns sind Messer und Totschläger vorgehalten worden. Wir wurden angepöbelt und aufgefordert, schneller zu arbeiten." Ganz schön heftig!

Der Veranstalter Detlef Hornstein wollte dann zwischen den Parteien regeln: "Ich habe den Künstler gebeten, uns die Namen der Personen zu nennen und diese zu entfernen. Doch der hat nicht reagiert. In der kommenden Woche werde ich gegen die Bodyguards Anzeige wegen Nötigung erstatten."

Die Bodyguards von Bushido haben also keine reine Weste und scheinen gefährlich zu sein. Das passt ja irgendwie so gar nicht zu Bushido, der in nächster Zeit heiraten will, dafür ganz zuckersüße Zeichnungen kreierte und bald sogar ein Kind mit seiner Freundin Anna-Maria Lagerblom, 30, erwartet.