Nach „Echo“-Kritik von Jan Böhmermann: So reagiert Sänger Campino!

Bei der Preisverleihung schoss der Tote-Hosen-Frontmann zurück

Am Donnerstag, 6. April, fand die 26. „Echo“-Verleihung der Deutschen Phono-Akademie in der Messe Berlin statt. Die Auszeichnung gilt als einer der wichtigsten Musik-Preise Deutschlands - dies trifft allerdings nicht zu, wenn es nach Satiriker Jan Böhmermann, 36, geht. Der fand zuletzt in seiner Sendung „Neo Magazin Royale“ drastische Worte. So sprach er unter anderem in dem TV-Format von „seelenloser Kommerz-Kacke“, die der „Echo“ immer wieder ehren würde und nahm dabei unter anderem den zweifach nominierten Sänger Max Giesinger, 28, aufs Korn. Einer, der sich die Kritik nicht bieten lassen wollte, ist Tote-Hosen-Sänger Campino, 54. Der schoss jetzt während der Preisverleihung auf der Bühne zurück.

Campino: „Lieber uncool sein, als ein cooles Arschloch“

Ausgerechnet die deutsche „Echo“-Verleihung steht gerade hart in der Kritik und wird als zu kommerziell und langweilig betitelt. Jan Böhmermann setzte der Diskussion um die wichtige Auszeichnung die Krone auf und stichelte in seiner Sendung „Neo Magazin Royale“ gegen den Preis.

Ein deutscher Musiker, der den plötzlichen Wirbel nicht verstehen kann und eine ganz andere Meinung vom „Echo“ hat, ist Sänger Campino. Der Rockband-Frontmann konterte jetzt auf der Bühne während eines Auftritts bei der Preisverleihung:

Lieber uncool sein, als ein cooles Arschloch, das sich nicht konstruktiv einbringen kann,

so der 54-Jährige. Außerdem bezeichnete er die Worte von Jan Böhmermann als „Zeitgeistgeplapper“.

Nach Kritik: Große Veränderungen beim „Echo“

Nachdem im vergangenen Jahr immer wieder Vorwürfe laut geworden waren, dass das Vorgehen bei der Preis-Verleihung intransparent sei, gab es in diesem Jahr erstmals einige Änderungen. So wurden die Gewinner-Kategorien auf 22 reduziert und es wurde eine Fachjury eingeführt, die nun über die "Echo"-Preisträger entscheidet.

2018 möchte auch Jan Böhmermann einer von ihnen sein. Er nahm jetzt in gewohnt satirischer Manier den Song „Menschen Leben Tanzen Welt“ auf, eine Eigenkomposition aus „Kalendersprüchen, Werbeslogans, Zeilen aus aktuellen Songs und Tweets von Bibi und Sami Slimani“, die zwar gut klingen, aber leider wenig Sinn ergeben. Der Moderator hat im dazugehörigen Musikvideo große Ähnlichkeit mit dem Sänger Max Giesinger, den er ebenfalls scharf kritisiert hatte.

Ob es ihm im nächsten Jahr gelingen wird, als „Jim Pandzko“ einen der begehrten Preise zu ergattern? Zumindest in den deutschen iTunes-Charts belegt der 36-Jährige derzeit Platz 5…

Seht hier das Musikvideo zum Song "Menschen Leben Tanzen Welt":

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