Wird's jetzt spannender? Neue Regeln für den "Eurovision Song Contest"

Das Voting soll sich anders gestalten: 24 Punkte für jedes Land!

Bereits am nächsten Donnerstag wird auch bei uns bestimmt, welcher Act in diesem Jahr zum Eurovision Song Contest antreten darf. Nach verwirrendem Hin und Her steht auf jeden Fall zumindest bereits fest, dass unsere Vertreter auch von Deutschland gewählt werden - und nicht nur von einem Sender allein. Der "ESC" gab heute bekannt, komplett neue Voting-Regeln eingeführt zu haben. Was heißt das genau?

Immer noch zum Gähnen?

Auch wenn der "Eurovision Song Contest" nun schon mehr als 60 Jahre alt ist und viele Menschen den größten Musikwettbewerb zum Gähnen langweilig finden, wird am 14. Mai in Stockholm mit Sicherheit DIE Party stattfinden.

Vorjahressieger Måns Zelmerlöw, 29, und die Komikerin Petra Mede, 45, werden das Event moderieren und die Zuschauer bestimmt gekonnt durch den Abend leiten.

Heute gaben die Verantwortlichen öffentlich bekannt, dass die Regeln des Wettbewerbs zum ersten Mal geändert werden. Allein das ist eine kleine Revolution, schließlich bemängeln Kritiker auch den fortlaufenden Starrsinn vom "ESC". Doch auch innerhalb des neuen Systems verspricht es tatsächlich spannender zu werden:

Ein neues Voting-System

Das Abstimmungsverfahren wird radikal anders gestaltet. Früher wurden die Voting-Ergebnisse von Jury und Publikum von Anfang an zusammengezählt und dann weitergegeben. Am Ende bedeutete das, dass jedes Land nur 12 Punkte vergeben konnte.

Diesmal werden diese beiden Ergebnisse allerdings getrennt voneinander bekannt gegeben - und das bedeutet 24 Punkte für jedes Land. Das heißt außerdem auch, dass der Gewinner noch in allerletzter Minute ermittelt werden könnte, denn die Zuschauer-Resultate bleiben bis zum Schluss geheim - ganz anders also, als die Jahre zuvor.

Das hört sich auf jeden Fall gut an - wir werden sehen, wie dieses System in der Praxis aussieht.

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