Michael Jackson: Krasses Geheimnis enthüllt

Nach 27 Jahren kommt endlich die Wahrheit ans Licht

Er war es wirklich! Wie viele Fans richtig glaubten, war Michael Jacksons Stimme in einer Folge der Nach 27 Jahren Ungewissheit löste der Serienerfinder Matt Groening das Rätsel auf.  Der

Jahrelang wurde spekuliert, ob der "King of Pop" Michael Jackson in einer Episode der Kultserie "Simpsons" zu hören war oder nicht. Jetzt hat der Erfinder der Serie, Matt Groening, 64, das wohl gehütete Geheimnis endlich gelüftet.

Michael Jackson: Sprechrolle bei den "Simpsons"

In der Episode "Stark Raving Dads", in der deutschen Version "Die Geburtstagsüberraschung", glaubten viele Fans, Michael Jacksons Stimme zu hören. Ganz sicher konnte sich bis vor kurzem aber niemand sein, denn der Name des "King of Pop" tauchte nicht in den Credits der Sendung auf. Jahrelang wurde spekuliert, ob es sich wirklich um Michael handelte oder jemand dem 2009 verstorbenen Star stimmlich bloß sehr stark ähnelte.

Zum 50. Geburtstag von Michael Jackson löste der Serien-Schöpfer Matt Groening in einem Interview der australischen TV-Show „The Weekly” das große Rätsel auf. Er bestätigte, was so viele Fans richtig vermutet hatten: Michael Jackson war wirklich dabei. 

Wir hatten ihn wirklich! 

In der Folge von 1991 kommt Hauptfigur Homer Simpson in die Psychatrie und trifft dort auf einen Insassen, der sich für Michael Jackson hält. Der Patient sieht dem "Billie Jean"-Sänger optisch aber kein Stückchen ähnlich: Ein großer, glatzköpfiger Mann im typischen Simpson-Gelb.

Der falsche Michael Jackson ruft bei Homer zu Hause an und telefoniert mit dessen Sohn Bart - der ihm nicht glaubt, der Sänger zu sein. Doch er ist es im wahrsten Sinne des Wortes wirklich, denn Michael Jackson höchstpersönlich sprach diese Rolle ein. 

Berühmter Gastauftritt: Jackson wollte unbedingt mitwirken 

Im Interview erklärte der Erfinder von Homer, Marge, Bart, Lisa und Co. auch, wie es zu dem besonderen Auftritt von Michael Jackson kam. Jackso sei selbst ein großer Fan der "Simpsons" gewesen. Die Idee für eine Rolle sei von ihm selbst gekommen. Eines Abends, als Groening im Büro saß, klingelte das Telefon. Es war Michael Jackson. Das konnte der Erfinder zu dem Zeitpunkt aber noch nicht glauben: 

Ich habe aufgelegt. Er klang wie jemand, der sich als Jacko ausgibt.

Doch der "King of Pop" war es wirklich. Und er ließ nicht locker. Er rief wieder an und erklärte, er habe große Lust, an einer Episode mitzuwirken.

Gesagt, getan. Dabei gab es aber ein Problem: Seine Plattenfirma hatte etwas dagegen, es gab offenbar Vertragsschwierigkeiten. Deshalb durfte Michael nicht offen darüber reden. Trotzdem hat er sich am Ende für die Sprechteile zur Verfügung gestellt und damit viele Fans lange Zeit in die Irre geführt. "Er hat die Show gemacht, er wollte aber nicht genannt werden - wegen seiner Plattenfirma oder was auch immer", erinnerte sich Groening. 

Michael Jackson durfte nicht singen

Eins wurde dem Erfolgskünstler aber verwehrt: Er durfte die Gesangsparts in der Episode nicht selbst übernehmen. Doch der Sänger fand eine kuriose Lösung:

Er holte jemanden ins Studio, der klang wie er. Und dann stand er daneben, während dieser super nervöse Typ singen und dabei wie er klingen sollte, 

so Groening. Das muss für Michael Jackson eine ziemliche besondere Situation gewesen sein: Er stand daneben, beobachtete ihn und kicherte”. 

Und was keiner wusste: Jackson wurde doch im Abspann erwähnt - wenn auch nur anonym unter dem Namen "John Jay Smith". 

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