Netflix-Doku "Unser Planet": Mega-Eklat wegen brutaler Todes-Szene

"Extrem traumarisierte" Zuschauer schlagen im Netz Alarm

Seit Freitag, 5. April, ist das neue Netflix-Original "Unser Planet" auf der Streaming-Plattform verfügbar. Darin werden die Folgen des Klimawandels dokumentiert. Eine Szene in der achtteiligen Dokumentation sorgte nun dafür, dass sich zahlreiche Zuschauer schwer erschüttert im Netz zu Wort meldeten …

Bittere Realität: Ist diese Szene zu brutal für das Netflix-Publikum?

Wie schwerwiegend die Auswirkungen des Klimawandels sind, wird den Zuschauern in der neuen Netflix-Doku "Unser Planet" schonungslos vor Augen geführt. Besonders eine Szene ist nur schwer mitanzusehen: Eine Herde von Walrossen stürzt in Zeitlupe von einer hohen Klippe, die einst mit Eis bedeckt war, beim Versuch diese zu erklimmen. Dabei werden die Tiere schwer verletzt und verenden schließlich kläglich.

Das Todes-Drama hat viele Zuschauer schwer traumarisiert. Auf dem sozialen Netzwerk Twitter meldeten sich zahlreiche User zu Wort, um ihrem Entsetzen Ausdruck zu verleihen:

 

Ich kann die neue Netflix-Dokumentation von David Attenborough nicht empfehlen. Ich habe gerade gesehen, wie Walrosse eine 80 Meter hohe Klippe in Zeitlupe hinuntergestürzt sind, weil sie nicht richtig sehen konnten, wo sie hingehen. Ich bin jetzt emotional instabil.

 

Achtung! NICHT ich wiederhole NICHT ‘Unser Planet’ auf Netflix anschauen. Wir mussten aufhören es zu gucken, weil ich schluchzen musste und meine beste Freundin unter Schock stand. Macht es einfach nicht.

 

Schaut euch bloß nicht den letzten Teil von ‘Unser Planet’ mit den Walrossen an. Es wird euch verstören.

 

Hast du jemals ein Walross in Zeitlupe in den Tod stürzen sehen? Nein? Du willst es dabei bleiben lassen? Dann guck dir NICHT ‘Unser Planet’ an bei Netflix.

 

Gleichzeitig gibt es aber auch Zuschauer, die die Ausstrahlung des Filmmaterials befürworten: "Ich bin geschockt, aber das war informativ. Danke Netflix, dass ihr diese tragische Erfahrung mit uns geteilt habt."

 

Sollten dich diese Warnungen nicht abgeschreckt haben, kannst du dir hier die Szene anschauen:

 

 

 

 

 

Kanadische Zoologin: "Das ist ein traumatisierender Porno"

Die größte Gegnerin der Todes-Szene ist die kanadische Zoologin Dr. Susan Crockford. Sie behauptet, dass nicht der Klimawandel Schuld daran ist, dass die Walrosse die Klippe erklimmen, sondern ein Eisbär, vor dem sie versuchen zu flüchten. Dabei soll es sich um ein saisonales Phänomen handeln. Jedes Jahr sollen bis zu 5.000 Tiere den Felsen besteigen. Crockford bezeichnete die Szene aus diesem Grund als "traumatisierenden Porno".

Die Netflix-Macher hingegen berufen sich auf einen russischen Biologen, der einen Wandel im besagten Küstengebiet über eine Zeitspanne von 35 Jahren dokumentiert haben soll. Er ist sicher: Die Walrösser sind aufgrund des Klimawandels gezwungen unsichere Gebiete an Land zu besiedeln.

 

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