Nazi-Skandal bei 'Bauer sucht Frau' - RTL feuert Landwirt!

Ziegenbauer Fritz war jahrelang NPD-Mitglied

Skandal in Inka Bauses erfolgreicher Kuppelshow "Bauer sucht Frau": Ziegenbauer Fritz H. war jahrelang Mitglied der rechtsextremen Partei NPD. RTL feuerte den Landwirt. 

Nazi-Eklat bei "Bauer sucht Frau": Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, war Ziegenbauer Fritz H., 28, bis 2005 aktives Mitglied der rechtsextremen NPD („Nationaldemokratische Partei Deutschlands“), hatte Kontakte zur rechten Gruppierung „Nationales Bündnis Schlesien“. Bis Anfang 2012 gehörte Fritz auch der ausländerfeindlichen DSU („Deutsche Soziale Union“) an.

Millionen Zuschauer verfolgten, als der Landwirt an Pfingsten über RTL eine Partnerin suchte. Der 28-Jährige lebt in der beschaulichen Oberlausitz allein in einem 200 Jahre alten Bauernhaus. Fritz arbeitet nebenbei als Lohnbauer und bekommt manchmal ergänzend "Hartz IV".

Dumm gelaufen: Von seiner rechten Vergangenheit erfuhr RTL erst, als der Liebesaufruf schon gesendet war. 

RTL-Sprecher Christian Körner äußert sich gegenüber der Boulevardzeitung so zu dem Rauswurf: „Nachdem wir von der politischen Vergangenheit des Landwirtes Fritz erfahren haben, haben wir entschieden, ihn aus der Sendung zu nehmen und ihn darüber informiert. Ein Unterhaltungsformat wie ‚Bauer sucht Frau‘ ist nicht die richtige Bühne für Typen wie ihn“. 

Auch der Rausgeworfene gestand: „Ja, es stimmt. Als ich 16 war, habe ich mich der NPD angeschlossen. Ich hatte Hauptschulabschluss, war frustriert und suchte nach Anerkennung. Die erhielt ich dort. Ich nahm an Demonstrationen teil, war Ordner. Außerdem war ich im Sicherheitsdienst der NPD tätig“.

Obwohl er heute sagt, er denke heute nicht mehr so, muss der Bauer nun auf die große TV-Liebe verzichten.