Stefan Raab - Ist seine neue Show zum Scheitern verurteilt?

Aus der Presse hagelt es Kritik

Normalerweise wird alles, was Medienmogul Stefan Raab, 46, anfasst zu Gold. Ob seine Erfolgsshow "Schlag den Raab", das "TV Total Turmspringen" oder die "Wok WM". Raab ist ein Garant für erfolgreiches Unterhaltungsfernsehen. 

Um so skeptischer standen ihm einige öffentliche Stimmen gegenüber, als er zu neuen Ufern aufbrechen wollte und eine eigene Polit-Sendung ankündigte. Am Sonntag, 11. Oktober, lief die erste Folge von "Absolute Mehrheit - Meinung muss sich wieder lohnen".

Die Meinungen sind gespalten. Wer reines Unterhaltungsfernsehen erwartet, wird bei der Talkshow auf seine Kosten kommen. Von ernsthaftem Politik-Talk ist in der Show allerdings nicht viel zu merken. Und so fällt auch das Urteil der Presse eher nüchtern aus.

 "Spiegel Online" schreibt, "Absolute Mehrheit" unterscheide sich kaum von den "TV-Total"-Sondersendungen, die Raab zu den Bundestagswahlen 2005 und 2009 brachte: "Wie alles, was Raab macht, ist auch diese Sendung ein Stunt, eine tollkühne Übung. Sein Coup ist es diesmal, allen weisgemacht zu haben, 'Die absolute Mehrheit' sei eine Novität."

Und auch "Focus Online" bewertet Raabs Auftritt als so schlecht, dass er die "Laufburschen für hinreichend Bier" vermisste, "um sich 'Absolute Mehrheit – Meinung muss sich wieder lohnen' schön zu saufen." Der einzige Unterhaltungswert sei "Stefan Raab beim Scheitern zuzuschauen".