'DSDS'-Kandidat Marcello Held trotz Ausraster im Recall

Werden dem Wiener die Wutausbrüche zum Verhängnis?

Es sollte sein großer Auftritt werden. Der arbeitssuchende Marcello Held, 24, ist extra aus Wien zum "DSDS"-Casting angereist, um die Jury von seinem Gesangstalent zu überzeugen. Angeblich 100.000 Songs soll der Bad Boy im Repertoire haben, doch bei seinem Auftritt hatte er offenbar einen Blackout.

Chef-Juror Dieter Bohlen, 58, fand das natürlich gar nicht lustig und nahm sich den 24-Jährigen gehörig zur Brust: "Ihr labert immer so viel daher und seid dann nie vorbereitet!“

Außer einem Stevie-Wonder-Titel hatte der Wiener nämlich nichts zu bieten. Als der Pop-Titan sich dann von All 4 One "I Swear" wünschte, fiel Marcello dann der Text wieder ein.

Nach dem Auftritt hatte Bohlen dann doch "nette" Worte für den Kandidaten übrig: "Wenn ich ehrlich bin, bist du für mich der prädestinierte Loser. Irgendwie tust du mit leid, wie du da stehst. Aus dir kann nie ein Superstar werden, aber ich würde dir gerne einen Gefallen tun.“

Weiter fügte er hinzu: "Wie du da guckst. Du kannst so nem kleinen Hund, der da am Wegesrand steht, nicht noch in den Arsch treten.“

"DSDS"-Juror Tom Kaulitz schloss sich an. "Ich würde dir gern eine Chance geben. Vielleicht haben wir dich ja angeregt, Gas zu geben."

Marcellos ungläubiger Blick bringt Dieter Bohlen zur endgültigen Entscheidung: Er zeigt auf den Recall-Zettel und fordert den "DSDS"-Kandidaten auf: "Komm Schnucki, hol das Ding und gut ist." 

Zwar verlässt der Wiener dankend das Studio, aber dann verkündet Marcello mit wutverzerrtem Gesicht: "Ich werde das Gegenteil beweisen. Ich werde mir den Arsch aufreißen für meine Tochter und singen, dass dieses verdammte Studio anfängt zu beben. Das schwöre ich bei Gott und allem, was mir heilig ist.“

Werden diese unkontrollierten Wutausbrüche dem Kandidaten beim Recall nun Verhängnis?