Wolfgang Bahro - 'Jo Gerner ist der J.R. Ewing von 'GZSZ''

Seit 20 Jahren spielt er in der Daily-Soap den Bösewicht

Seit 20 Jahren der Fiesling bei Larry Hagman als legendärer Bösewicht J.R. Ewing in v.l.hinten: Lilly Seefeld (Iris Mareike Steen), Emily Höfer (Anne Menden), Dominik Gundlach (Raúl Richter), Katrin Flemming (Ulrike Frank). v.l.vorn: Jasmin Flemming (Janina Uhse), Dr. Joachim Gerner (Wolfgang Bahro) und Ayla Özgül (Sila Sahin) Wie v.l.: Ayla Özgül (Sila Sahin), Dr. Joachim Gerner (Wolfgang Bahro), Katrin Flemming (Ulrike Frank) und Emily Höfer (Anne Menden) v.l.: Dominik Gundlach (Raúl Richter), Dr. Joachim Gerner (Wolfgang Bahro), Zacharias Klingenthal (Jascha Rust) und Philip Höfer (Jörn Schlönvoigt)

Wolfgang Bahro, 52, kann sich "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" nicht ohne Jo Gerner vorstellen. Der Schauspieler ist bereits seit 20 Jahren in der Rolle des Bösewichts zu sehen - und ist davon überzeugt, dass die RTL-Soap auch wegen ihm so erfolgreich wurde. Dabei vergleicht er sich mit DEM TV-Fiesling schlechthin.

"Jo Gerner ist aus der Serie ebenso wenig wegzudenken wie J.R. Ewing bei 'Dallas'. Deswegen bin ich mir sicher, dass ich dazu beigetragen habe, dass 'GZSZ' so erfolgreich geworden ist", verrät er im Gespräch mit der "IN".

"Dallas"-Urgestein "J.R." wird auch in der aktuellen Staffel von Larry Hagman (†81) verkörpert - dieser starb allerdings Ende letzten Jahres.

In den zwei Jahrzehnten habe er mit seinem Charakter so ziemlich alles durchgemacht:

"Wir haben richtige Quantensprünge gemacht. Und wenn ich bedenke, was ich in den 20 Jahren alles erlebt und gemacht habe - von Mord und Verzweiflung bis hin zur Liebe und Intrigen. Dafür kriegen andere, die das innerhalb von eineinhalb Stunden in einem Film machen, den Fernsehpreis", so der 52-Jährige, der sich freut, in der Serie "eine feste Konstante zu sein".

Dabei hat sich für den Vater eines 21-jährigen Sohnes auch schon häufig Privat- und Serienleben vermischt:

"In meiner Rolle als Vater von Dominik, wo das Vater-Sohn-Verhältnis ziemlich schwierig war, gab es zum Teil Dialoge, die ich wortwörtlich mit meinem eigenen Sohn und auch mit meiner Frau geführt habe", gesteht er. "Da dachte ich wirklich: 'Oh Gott, jetzt muss ich aber aufpassen, dass ich nicht schizophren werde'."

Wir freuen uns schon auf die nächsten 20 Jahre Jo Gerner!