'Beauty & the Nerd' - Wie echt sind die TV-Freaks wirklich?

Bei den schrägen Klamotten half ProSieben nach

Die Nerds (v.l.) Frank, Sven, Helge, Cedric, Kevin und Michael, Martin und Marius ziehen gemeinsam mit acht hübschen Frauen für vier Wochen in eine Villa in Südafrika ein Genießen ihre Zeit in der luxuriösen Villa: Helge, Kevin und Cedric (v.l.) Hirnmasse trifft auf Traummaße: die neue TV-Show Die Nerds Helge, Sven, Kevin, Michael und Martin (v.l.) Cedric (l.) und Marius (r.)

Bei "Beauty & The Nerd" treffen acht scheue Pollunder-Freaks auf acht superschöne Frauen. Am Donnerstagabend, 31. Januar 2013, startete die erste Episode des Formats auf ProSieben - und der Zuschauer fragte sich, wie echt diese schrillen Typen tatsächlich sind.

Erfunden wurde die neue Kuppel-Show von Hollywood-Star Ashton Kutscher, 34 - nun flimmert es auch über deutsche Bildschirme.

Das Konzept ist schnell erklärt: Acht „Beautys“ (also Models) und acht „Nerds“ (englisch für Sonderling) leben in einer Villa in Südafrika und kämpfen in Paar-Teams um 100.000 Euro.

Die "Schlaubis" in Tennissocken und schlecht sitzenden Anzügen treffen dabei auf "Barbie"-Schönheiten in Cocktail-Kleidern und High Heels. Die Gegensätze sind teilweise so krass, dass schnell der Vorwurf die Runde machte, die Hänflinge mit den XXL-Brillen seien engagierte Schauspieler.

ProSieben-Sprecher Christoph Körfer stellte gegenüber "bild.de" klar: "'Beauty & the Nerd' ist eine Spielshow, bei der reale Kandidaten spielen."

Allerdings: Bei der Auswahl der schrägen Klamotten für die Kandidaten half der Sender nach:

"Die Beauties und Nerds hatten im Klamotten-Fundus freie Auswahl. Sie tragen eigene Kleidung und Sommerkleidung der Produktion. Für manche Spiele, wie zum Beispiel das 007-Spiel, gab es einen klar vorgegebenen Dresscode."

Cedric, Helge, Frank & Co. seien ganz normal gecastet worden, erklärt eine Sender-Sprecherin weiter: „Die Nerds wurden vor allem in Nerd-Umfeldern wie Gamer-Foren und Universitäten gesucht und gefunden.“

Die Hosenträger über dem Polo-Shirt, die Socken in den Sandalen und die abenteuerlichen Farb-Kombis würden die hochintelligenten Herren im echten Leben aber wohl doch nicht tragen.