'Beauty & the Nerd' - Wie echt sind die TV-Freaks wirklich?

Bei den schrägen Klamotten half ProSieben nach

01.02.2013 17:04 Uhr

Bei "Beauty & The Nerd" treffen acht scheue Pollunder-Freaks auf acht superschöne Frauen. Am Donnerstagabend, 31. Januar 2013, startete die erste Episode des Formats auf ProSieben - und der Zuschauer fragte sich, wie echt diese schrillen Typen tatsächlich sind.

Erfunden wurde die neue Kuppel-Show von Hollywood-Star Ashton Kutscher, 34 - nun flimmert es auch über deutsche Bildschirme.

Das Konzept ist schnell erklärt: Acht „Beautys“ (also Models) und acht „Nerds“ (englisch für Sonderling) leben in einer Villa in Südafrika und kämpfen in Paar-Teams um 100.000 Euro.

Die "Schlaubis" in Tennissocken und schlecht sitzenden Anzügen treffen dabei auf "Barbie"-Schönheiten in Cocktail-Kleidern und High Heels. Die Gegensätze sind teilweise so krass, dass schnell der Vorwurf die Runde machte, die Hänflinge mit den XXL-Brillen seien engagierte Schauspieler.

ProSieben-Sprecher Christoph Körfer stellte gegenüber "bild.de" klar: "'Beauty & the Nerd' ist eine Spielshow, bei der reale Kandidaten spielen."

Allerdings: Bei der Auswahl der schrägen Klamotten für die Kandidaten half der Sender nach:

"Die Beauties und Nerds hatten im Klamotten-Fundus freie Auswahl. Sie tragen eigene Kleidung und Sommerkleidung der Produktion. Für manche Spiele, wie zum Beispiel das 007-Spiel, gab es einen klar vorgegebenen Dresscode."

Cedric, Helge, Frank & Co. seien ganz normal gecastet worden, erklärt eine Sender-Sprecherin weiter: „Die Nerds wurden vor allem in Nerd-Umfeldern wie Gamer-Foren und Universitäten gesucht und gefunden.“

Die Hosenträger über dem Polo-Shirt, die Socken in den Sandalen und die abenteuerlichen Farb-Kombis würden die hochintelligenten Herren im echten Leben aber wohl doch nicht tragen.