'DSDS'-Quotenflop wegen Dieter Bohlens Dauerpräsenz?

Selbst seiner Chefin ist der Juror zu häufig im TV

Zugpferd oder nicht? Die 'DSDS'-Quote befindet sich im Sinkflug Selbst Bohlens Chefin Ute Biernat ist der Sprücheklopfer zu häufig im TV Weil Schlager-Kandidatin Beatrice Egli so erfolgreich ist: Kommt jetzt Schlager-'DSDS' Seit zehn Jahren moderiert Dieter Bohlen 'DSDS' Die aktuelle 'DSDS'-Jury

Sie hat Sprücheklopfer Dieter Bohlen, 59, groß gemacht, entwickelte "DSDS" und "Das Supertalent" mit und ist Deutschlands erfolgreichste TV-Produzentin: Ute Biernat, 52. Doch selbst ihr ist der "Poptitan" zu oft im TV. Ist das der Grund für das Quotentief der Ex-Erfolgsformate?

„Wir machen das jetzt zehn Jahre, davon sechs mit dem ‚Supertalent’ zusammen. Da ist der Bohlen 44 Samstage von 52 im Jahr on air. Da muss man aufpassen, wie man das frisch hält – und ob man es nicht zurückfährt“, sagte die Chefin der Kölner Produktionsfirma „Grundy Light Entertainment“ dem „Kölner Express".

Nie waren die Einschaltquoten so schlecht wie in diesem Jahr - und das trotz der neuen Zugpferde Bill und Tom Kaulitz, Frauenschwarm Raúl Richter und TV-Liebling Olivia Jones. Gerade mal 1,94 Millionen der 14 bis 19 Jahre alten Zuschauer schalteten Ende März "DSDS" ein. Das entspricht einem Marktanteil von 17,8 Prozent. Ein Rekordtief für die Casting-Show!

Zum Vergleich: Im Januar 2010 erreichte die Show beim jungen Publikum noch einen Marktanteil von 34,8 Prozent. Doch wer kann den Abwärtstrend noch stoppen?

RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger kündigte deshalb eine „Entwicklungsoffensive“ an, stellte klar: „Wir müssen mutiger, risikofreudiger, schneller werden.“ Nach zehn Jahren reiche es nicht mehr, kleine Veränderungen vorzunehmen. "Wir müssen drastischer sein. Am großen Rad drehen“.

Jüngst wurde auch über eine Schlager-Variante von "DSDS" spekuliert. Ist das die Rettung der Show - und von Bohlen?