'WWM' - Professor überzeugt: 'Jura-Studentin lag richtig!'

Jura-Professors Maximilian Herberger meldet sich zu Wort

Große Verwirrung bei "Wer wird Millionär?": Kandidat Jérôme Adjallé stand bei einem Gewinn von 125 000 Euro, als die Frage kam, die ihn 124 500 Euro kosten sollte: "Wer auf der 'Tribüne' Platz nimmt, tut dies der Wortherkunft zufolge eigentlich, um...?"

Die möglichen Antworten waren:

"A: gekrönt zu werden"
"B: Recht zu sprechen"
"C: Orgien zu feiern"
"D: Almosen zu verteilen"

Adjallé, bis dahin hatte der Magier noch keinen Joker gebraucht, war ratlos und entschloss sich, zunächst seinen ehemaligen Deutsch- und Geschichtslehrer anzurufen. Unsicher riet dieser ihm zu der Antwort "B" - Adjallé zweifelte und fragte das Publikum nach einer Bestätigung.

Die 19-jährige Jura-Studentin Isabel L. stand auf und war überzeugt, die vorgeschlagene Antwort sei falsch. Der Berliner hört auf die junge Frau und wählt Antwort "D". Dann das große Drama: Die Antwort seines Telefon-Jokers war tatsächlich richtig, er fällt auf einen Gewinn von 500 Euro.

Der Magier nimmt das unglaubliche Pech gelassen hin und nahm die Studentin in den darauffolgenden Tagen öffentlich in Schutz.

Nun nimmt die Geschichte aber eine neue Wende. Glaubt man einem Jura-Professor der Universität Saarbrücken, lag Isabel L. mit ihrer Antwort doch richtig!

Prof. Dr. Maximilian Herberger fordert von Günther Jauch und RTL nun eine zweite Chance für Jérôme Adjallé, denn laut ihm hätten Tribunen ursprünglich durchaus Almosen verteilt. Auf seinem Facebook-Profil wird die "WWM"-Frage seitdem heiß diskutiert.

Wird sich das Blatt also doch noch für Jérôme Adjallé wenden?

Von RTL gab es bisher noch kein Statement.