'Wild Girls'-Miriam Balcerek muss ins afrikanische Gefängnis

Eine Horror-Nacht wegen vergessenem Pass

Grundgütiger! Da hat "Wild Girls" aber gestern Abend, 10. Juli, schon einen skandalösen Auftakt hingelegt. Campteilnehmerin Miriam Balcerek musste die erste Nacht im afrikanischen Knast verbringen. Ist das etwas schon die erste fiese Prüfung? Leider nicht ...

Die anderen 'prominenten' Kandidaten sind ebenso geschockt wie die fassungslose Miriam. In der Sendung wurde gezeigt, wie sie sich von den anderen verabschiedete, weil "irgendein Stempel fehlte und so weiter".

Tatsächlich soll sie laut RTL ihren Pass bei einer Polizeikontrolle vergessen haben. Deshalb rückten die Hüter des Gesetzes an, um die Ballermann-Sängerin erstmal hinter Gitter zu stecken. Hatten die Polizisten sich etwa ein paar Mallorca-Hits der drallen Blondine angehört?

Offensichtlich wollte "Mina Cribs", wie ihr Künstlername lautet, niemandem was tun, wurde aber trotzdem in den hinteren Teil eines Wagens gelegt. Anschließend wurde eine Ganzkörper-Untersuchung vollzogen. Drei Stunden lang wurde sie dann ins Gefängnis in Opuwo verfrachet, welches sich 189 Kilometer weit weg vom Drehort befindet.

Wie "Bild.de" berichtet, befand sich in der Zelle des Reality-Stars das Klo des gesamten Gefängnis. Dort gingen also auch Wärter und andere Insassen hin, um sich zu erleichtern. Die "Toilette" war übrigens lediglich ein Loch im Boden.

Woran Miriam dabei dachte? "Ich habe an gar nichts gedacht, bis der erste Mann kam, um Pipi zu machen. Da habe ich angefangen zu weinen.“ Irgendwie verständlich.

Weiterhin erzählte sie dem Online-Portal, welcher Gedanke sie die Nacht überstehen lassen hat: "„Keine Ahnung, warum ich nicht ausgeflippt bin. Nach diesem Erlebnis weiß ich, dass ich wohl härter bin, als ich dachte. Ich weiß nur noch, dass ich auf meine Turnschuhe gestarrt habe und dachte: Das war noch ein schönes Erlebnis, die hast du kurz vor Abflug 50 Euro billiger bekommen." Eine wahrlich tapfere Kämpferin!

RTL-Mitarbeiter warteten bis zum nächsten Morgen vor dem Gefängnis um ihren Schützling wieder in Freiheit zu empfangen. In Windhoek klärte sich schließlich das Visum-Dilemma und sie durfte zurück ins Wüstencamp. Doch die Frage bleibt: Ist das wirklich eine Verbesserung?