Cory Monteith wird in 'Glee' nicht an Drogen sterben

'Es wäre uns zu ausbeuterisch vorgekommen'

Mit der Musical-Serie "Glee" wurde der kürzlich vestorbene Schauspieler Cory Monteith († 31) weltberühmt, obwohl er zuvor keine Gesangserfahrung hatte. Während er aufgrund seiner Drogenprobleme in eine Entzugsklinik ging, schrieb man die Rolle des "Finn Hudson" kurzzeitig aus der Storyline. Eigentlich sollte er bald an das Set zurückkehren, doch dann starb Cory an einem Alkohol-Heroin-Mix alleine in seinem Hotelzimmer.

"Glee" wird auch ohne ihn weitergehen. Seine Freunde und Kollegen nutzen die Zusammenarbeit, um sein tragisches Ableben mit einer Special-Episode zu verarbeiten. Eigentlich war geplant, seine Serienfigur ähnlich sterben zu lassen, aber darauf wird nun wohl doch verzichtet:

Schöpfer Ryan Murphy erklärt gegenüber "Deadline": "Es gab eine Menge Dinge, über die wir zu entscheiden hatten. Es gab Überlegungen, die Figur an einem Drogenunfall sterben zu lassen. Aber wir haben entschieden, dass wir ihn so nicht sterben lassen wollen."

Im Vordergrund stehe "das Leben der Figur zu feiern". Alles andere, so der Produzent, wäre ihnen "zu ausbeuterisch vorgekommen":

"Es gab Tränen. Es war hart für einige Leute", berichtet der Produzent, weiß aber auch, dass der wirklich schwierige Teil der Aufarbeitung von Monteiths Tod erst noch kommt. "Wir fangen diese Woche an, die Tribute-Folge zu drehen", kündigt er an. Danach soll es dann erst mal ein paar Wochen Pause geben, "weil es wirklich hart war, das zu schreiben", so Murphy.

Monteiths trauernde Freundin Lea Michele
, 26, postete bereits ein erstes Foto der Dreharbeiten.