3 Millionen Euro - Streetworker Anish schlägt den Raab

Die Sympathien des Publikums kann er hingegen nicht gewinnen

Der Siegeszug von Stefan Raab, 47, hat ein Ende gefunden. In der gestrigen, 21. Dezember, Ausgabe von "Schlag den Raab" musste sich der TV-Mogul gegen seinen Herausforderer, dem Tennis-Bundesligaspieler Anish, geschlagen geben. Der Kölner Streetworker trug den Sieg und die Belohnung in Höhe von drei Millionen Euro davon. 

Dabei hatte es am Anfang gar nicht mal so gut ausgesehen für den 32-Jährigen. Raab gewann ein Spiel nach dem nächsten - fast wirkte es so, als habe der Moderator mal wieder leichtes Spiel. Doch in den Spielen 9 bis 11 holt der Sortpädagoge auf. Vor allem Spiel 10, Tennis, ist ein Geschenk des Himmels für den aktuellen Bundesligaspieler. 

Aus seiner Überlegenheit macht Anish keinen Hehl. Er schreckt sogar nicht zurück, Raab zu fragen, ob er schon Kinder habe - ein Tabu-Thema für das Fernsehgesicht. Wenn nicht, sollte er doch besser nicht mehr ans Netz gehen. Eine ordentliche Portion Großkotz, die im Studio nicht gut ankommt. Der Ton in den kommenden Spielen wird rauer. 

Auch beim Publikum außerhalb kann der Kölner mit diesem Verhalten nicht punkten. Auf Twitter und Facebook entbrennt ein regelrechter Shitstorm gegen den Kandidaten. "Was für ein überheblicher Kandidat. Heute gehe ich voll mit Raab", schreibt ein Twitter-User. "Anish ist ziemlich arrogant und benimmt sich wie ein Arsch", schreibt ein anderer. 

Sogar der ewige Show-Praktikant Elton, 42, lästert via Facebook: "Bis eben war mir der Typ noch sympathisch." Auch wenn er nach seinem Sieg zurückrudert: "Dann doch verdient.". 

Anish dürfte das negative Feedback wohl aber ganz gut verkraften. Drei Millionen Euro sind immerhin ein ganz ordentliches Schmerzensgeld.