Rassismus-Vorwürfe! Shitstorm gegen 'How I Met Your Mother'

Eine Hommage an Kung Fu-Filme ging nach hinten los

Anni Friesinger, Katy Perry und "Wetten, dass..?" sahen sich in den vergangenen Wochen Rassismus-Vorwürfen ausgesetzt. Jetzt hat es auch die US-Erfolgsserie "How I Met Your Mother" erwischt. 

In der kürzlich in den USA ausgestrahlten Episode "Slapsgiving 3: Slappointment in Slapmarra" zeigen sich die Darsteller in stereotypischen asiatischen Kostümen und nehmen Klischees auf die Schippe, so sind Josh Radnor (Ted) & Co. beim Rumhantieren mit Stäbchen zu sehen.

Daraufhin hagelte es auf Twitter mit dem Hashtag "HowIMetYourRacism" zahlreich Kritik von einigen Mitgliedern der asiatisch-stämmigen US-Gemeinschaft, die sich angegriffen fühlten. Der Vorwurf: Yellowfacing. Eine übetriebene, rassistische Darstellung asiatischer Kulturen durch weiße Schauspieler.

In der Folge wird auch die berühmte Kung-Fu- Filmfigur "Fu Manchu" in einer Hommage parodiert. Dies kam bei zahlreichen Zuschauern nicht gut an:

 

 

Die Serienmacher Carter Bays und Craig Thomas sahen sich gezwungen, eine Entschuldigung zu verfassen:

Doch es gab auch Zuschauer, die den Humor der Episode trotz aller Kritik gut fanden:

Am 31. März flimmert in den USA die letzte Staffel der Sitcom über die Bildschirme. Ein deutscher Ausstrahlungstermin ist noch nicht bekannt.