Dschungelcamp - Larissa Marolt weint bei Wiedersehen

Die Dschungelcamp-Lästereien prallten nicht an ihr ab

Larissa Marolt weinte vor der laufenden Kamera Gabby Rinne wurde mit ihrer Lästerei konfrontiert Melanie Müller wurde als Dschungelkönigin gefeiert

Zwei Wochen lang konnten die Zuschauer live verfolgen, wie die Promis im Dschungelcamp um die Krone des Dschungelkönigs kämpften und dabei so manche Ekel-Prüfung über sich ergehen lassen mussten. Was vermutlich aber noch viel schlimmer war, nämlich die Lästereien und Hetzereien unter den Kandidaten, sahen die Betroffenen beim großen Wiedersehen gestern Abend, 2. Februar, das erste Mal.

Dass besonders Larissa mit ihrer ehrlichen, ungebremsten Art auf einigen Widerstand traf und ihre Dschungelkollegen dazu brachte, über sie herzuziehen, hatten die Zuschauer schon gesehen und daraufhin die bösen Zungen aus dem Dschungel gewählt.

Larissa kamen die Tränen

Aber für das Küken der Sendung, die 21-Jährige Larissa, war es schmerzlich, zu hören, was hinter ihrem Rücken gesagt wurde. Die Tränen konnte sie nicht zurückhalten, versuchte aber trotzdem stark zu sein: "Ich kann da drüber stehen, weil ich eine gute Familie hab'. Ich bin sehr gut erzogen worden. Ich bin kein Lästertyp, ich will einfach heim."

Leicht nachzuvollziehen. Immerhin schienen die Lästermäuler ein wenig reuig, wie sie da mit beschämten Gesichtern saßen. Ihnen schien nicht klar gewesen zu sein, dass sie all die Bösartigkeit in die Öffentlichkeit getragen hatten.

Aber durch einen einfachen Hundeblick, wie Gabby ihn vermehrt aufsetzte, kann auch nicht alles wieder gut gemacht werden. Den Lästertypen dürfte klar geworden sein, dass ihre Art nicht unbedingt gut für ihr Image war. Larissa kann sich vielleicht damit trösten, dass sie bei den Zuschauern bis kurz vorm Ende vorne lag und damit die meisten Sympathien gewonnen hat.

"Die weiß ganz genau, was 'ne Reality-Show ist"

Jochen aber nutzte die Gelegenheit, um nochmal zu betonen, dass er Larissas Auftritt für eine einzige Inszenierung hielt: "Larissa hat schon drei Reality-Shows mitgemacht in ihrem Leben. Die weiß ganz genau, was 'ne Reality-Show ist", versuchte er, ihr aller unfaires Verhalten zu entschuldigen.

Larissa aber blieb bei ihrer Sicht der Dinge: "Inszenieren, das brauch' ich gar nicht. Ich weiß, ich weiß, ich bin ein Genie, ich bin eine gute Schauspielerin. Aber das ist real life", machte sie gewohnt selbstbewusst klar.

Der Wendler, der nur einen kurzen Abstecher in den Dschungel gemacht hatte, um dann wieder zurück ins Luxusleben zu gehen, war auch mit von der Partie. Auch ihm wurde sein Auszug nochmal präsentiert.

"Ich hab' von Anfang an gesagt: Ich probier's mal aus."

Seine Gründe dafür konnte er aber immer noch nicht eindeutig sagen: "Ich hab' von Anfang an gesagt: Ich probiers mal aus", erklärte er. Und auf die Frage hin, ob er sich den Aufenthalt wie im Hotel vorgestellt habe, versuchte er sich mit der Aussage zu retten, dass das tatsächliche Dschungelleben viel schlimmer sei, als das, was die Zuschauer tatsächlich sehen.

Die beiden Moderatoren, Sonja Zietlow und Daniel Hartwich hatten schließlich auch kein gutes Haar an ihm gelassen und jeden Moment für einen Wendler-Witz genutzt. Und auch seine Tochter wird den Wendler jetzt fragen: "Papa, warum hast du aufgegeben?". Da muss sich der Sänger noch eine bessere Ausrede einfallen lassen.