Simone Thomalla wünscht sich Tatort-Tod

'Ich möchte in Kepplers Armen sterben'

Im Januar wurde überraschend das Ende des Leipziger "Tatort" verkündet. Damit werden Simone Thomalla, 48, und Martin Wuttke, 51, als Ermittler-Duo vorzeitig in den Ruhestand geschickt. Die Schauspielerin hat für das Ende ihrer Kommissarin-Rolle einen frommen Wunsch: "Ich möchte in Kepplers Armen sterben".

Nur noch drei Mal werden die Schauspieler als "Eva Saalfeld" und "Andreas Keppler" für die beliebte ARD-Krimireihe vor der Kamera stehen. Thomalle wünscht sich ein hochdramatisches Ende, wie sie im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" verriet. 

"Als Schauspieler machtlos"

Ob die TV-Kommissarin tatsächlich den Serientod stirbt, ist bis jetzt allerdings noch unklar. "Diese Entscheidung liegt nicht bei uns", so Thomalla. "Da ist man als Schauspieler machtlos, denn wir sitzen nicht in der Entscheidungskette."

"Tatort" nicht mehr "Königsklasse"

Über das plötzliche Aus für das Leipziger "Tatort"-Duo ist die Schauspielerin hingegen gar nicht so unglücklich. Die zahlreichen Veränderungen in der ARD-Reihe seien der 48-Jährigen zuletzt übel aufgestoßen.

"Ich war ja selbst manchmal nicht so zufrieden, und beim 'Tatort' verändert sich so einiges: Es kommt ein neues Team nach dem anderen, wer kennt sich da noch aus? Früher war es mal die Königsklasse, heute wird man mit Mitte zwanzig 'Tatort'-Kommissar."

Nächster Fall am 16. März 

Seit sechs Jahren ist Thomalla alias "Eva Saalfeld" im Einsatz. Am 16. März läuft ihr drittletzter Fall "Frühstück für immer". Zwei weitere Krimis mit dem Ermittlerduo werden noch gedreht, 2016 soll ihr zwanzigster und letzter Fall über die Bildschirme flimmern.