Daniela Katzenbergers Schauspiel-Debüt als 'Miri Marxer'

In 'Frauchen und die Deiwelsmilch' macht die Kult-Blondine auf Privatdetektivin

Als Werbeikone, Kosmetikerin, Gastronomin und Moderatorin hat sich Daniela Katzenberger, 28, schon bewiesen - jetzt macht sie auch noch Film! Ihr Schauspieldebüt gibt sie in dem Pfälzer Regionalkrimi "Frauchen und die Deiwelsmilch" und übernimmt darin gleich die Hauptrolle. Im OK!-Interview erzählte sie von ihren Erfahrungen bei den Dreharbeiten.

Als Bänkerin in der idyllischen Pfalzstadt Hattenstein ist "Miri Marxer" (Daniela Katzenberger) bekannt wie ein bunter Hund, denn mit ihrer Figur und ihrem grellen Kleidungsstil passt sie so gar nicht in die schlichte Gemeinde. Die Bewunderung der Männer und der Neid der weiblichen Mitarbeiterinnen ist ihr damit gesichert.

Blonde Wuchtbrumme

Eines Tages läuft ihr ein Dackel zu, den sie später liebevoll "Frauchen" nennt, und führt sie zu dem leblosen Körper von Winzer Bartholomä, dessen Todesumstände ihr Rätsel aufwerfen - Wie gut, dass Miri zwar blond, aber nicht blöd ist. Sie setzt sich, mit "Frauchen" an ihrer Seite, dafür ein, dass der Geheimniskrämerei ein Ende gesetzt und für Gerechtigkeit gesorgt wird.

Für Daniela sei die Schauspielerei eine "Riesen-Herausforderung" gewesen, aber sie sei sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Sie sei stolz auf den Film, auch wenn sie nicht gleich realisieren konnte, dass sie selbst in dem Film zu sehen ist. "Gott, das bist ja du", habe sie sich gedacht, als sie den Krimi das erste Mal in vollendeter Form gesehen hat.

Vier Wochen Drehbuch-Büffeln

"Es war ganz merkwürdig, mich in dieser Rolle zu sehen mit der wenigen Schminke und dem Dutt", doch daran habe sie sich gewöhnt. Auch das Textlernen habe ihr nicht allzu sehr zu schaffen gemacht, sie habe jedoch auch Hilfe bekommen: "Vier Wochen lang habe ich jeden Tag mit einer Schauspiellehrerin das dicke Drehbuch gebüffelt", erzählt sie, aber trotz der Anstrengung habe sie es "nie gehasst".

Ganz besonders schwierig für die Kult-Blondine, die seit Ende Januar mit Lucas Cordalis, 41, zusammen ist, war die Kuss- und auch die Heulszene. "Vor der Heulszene hatte ich gerade einen Lachanfall, weil der Hund so lustig war. Ich bin dann einen Kilometer joggen gegangen, außer Atem schnell ins Auto gestiegen und hab angefangen zu weinen", beschreibt Daniela.

Unromantischer Filmkuss

Und auch die Kussszene gestaltete sich gar nicht so schlimm, da sie einen "sehr lieben Kollegen" gehabt habe. "Ein Filmkuss ist auch das Unromantischste, was man machen kann, weil da so viele Leute rumstehen", erklärt sie.

Eine weitere Herausforderung sei die Arbeit mit dem Dackel gewesen. "Dackel an sich sind sehr sture Tiere. Beim dritten Mal 'Sitz' hatte er keinen Bock mehr, deshalb hatten wir zwei Hunde", erzählt sie. Doch die meisten Szenen seien wegen dieser Schwierigkeiten ohne Hund gedreht worden, sodass sie "ins Leere gesprochen" habe und der Dackel später reingeschnitten worden sei.

Am Donnerstag, den 10. April könnt ihr euch um 20:15 Uhr im Ersten selbst davon überzeugen, wie Daniela sich als raffinierte Ermittlerin in ihrem ersten Film macht.

Und für die, die begeistert sind, schonmal die News: Ein zweiter Teil ist bereits in Planung!