'Enttäuschend' - 'Rising Star' kommt bei Zuschauern nicht an

Wird die Castingshow noch zum Erfolg?

Gestern startete auf RTL "Rising Star", die erste interaktive Castingshow. Bei "Rising Star" zählen vor allem zuerst die Zuschauerstimmen für den jeweiligen Kandidaten. Ob allein, als Duo oder Band - jeder kann sich bewerben und darf in Live-Shows vor einem Millionenpublikum performen

Mithilfe einer kostenlosen App für das Handy können die Zuschauer bestimmen, wen sie weiterwählen wollen oder nicht. Erst wenn genug Stimmen vorhanden sind, dürfen die Talente vor die Fach-Jury. Ein riesiger LED-Bildschirm ist das zentrale Element der Sendung. Hier erscheinen die Gesichter, die für die Anwärter auf den Sieg gevotet haben. Je mehr Gesichter erscheinen, desto sicherer ist die nächste Runde. Der 16-Jährige Niklas Budinsky eröffnete die Show, die ursprünglich aus Israel kommt und sicherte sich gleich seinen Platz in die nächste Runde.

Sympathische Jury und Special-Effects

Trotz einer leidenschaftlichen und sympathischen Jury die aus Anastacia, Gentleman, Sascha und Joy Denalane besteht, und dramatischer Licht-Effekte konnte die Show die 2,25 Millionen Zuschauer aber nicht überzeugen. Die Facebook-Page von "Rising Star" hat derzeit beispielsweise nur ca. 25 500 Fans und zahlreiche Zuschauer äußerten ihr Feedback in den Kommentaren. Dieses fällt größtenteils alles andere als gut aus:

"Ich war so gespannt auf die Show, doch bei den ewig langen Vorstellungen der Kandidaten und dem Gesülze ist man nur noch genervt. Macht die Show einfach nur lahm! Umschalten statt voten garantiert", schreibt etwa eine Userin und drückt mit ihrem Statement aus, wie es vielen anderen auch ging.

Kandidaten-Vorstellung wird am meisten kritisiert

Die detaillierte Vorstellung der Kandidaten scheint das größte Manko der Castingshow zu sein: "Die Show und Idee finde ich ganz gut, was mir nicht gefällt ist, dass vorher so viel über die Kandidaten erzählt wird!", wird sich etwa beschwert. Andere wissen, wie man es besser machen kann: "Zeigt mal mehr Musik, anstatt die Einspieler zu Kandidaten die 10 mal länger sind als die Auftritte.. alles wieder auf Schicksale getrimmt." Ein klares Urteil!

"Langweilig"

Auch als RTL-Moderatorin Frauke Ludowig ihre Fans nach ihrer Meinung zu dem neuen TV-Format fragt, findet die Show nicht viel Anklang. Überwiegend hagelt es Kommentare a là "enttäuschend", "langweilig" und zahlreicher Synonyme, "zu viel Laberei" und auch Fäkalsprache kommt häufig zum Einsatz, um "Rising Star" zu beschreiben.

Fans sind in der Minderheit

Vor der nächsten Sendung am Samstag, 30. August um 20:15 Uhr steht also fest:

Die Fans von "Rising Star" befindet sich eindeutig in der Minderheit, doch sie sind da. "Mal was richtig anderes!", lautet etwa die positive Kritik. Viele freuen sich auch ganz einfach, dass sie ihr Gesicht im Fernsehen erkennen konnten und auch mal selbst live die Juroren sein können. Ob das aber ausreicht, um um "Rising Star" zum Erfolg zu machen?