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Let's Dance: Das Phänomen Lars Riedel

Trotz katastrophaler Jurywertung schafft es Lars Riedel in die nächste Runde!

"Let's Dance"- Kandidat Lars Riedel tanzt sich mit wenig Können, aber einer ordentlichen Portion Humor in die Herzen der TV-Zuschauer. Wie kann das sein?

Es ist schon ein Mysterium, das sich wöchentlich bei "Let's Dance" zu wiederholen scheint: Der Ex-Diskuswerfer Lars Riedel, 44, stolpert neben seiner Tanzpartnerin Marta Arndt, 22, hölzern über das Parkett, die Jury bewertet ihn mit den schlechtesten Wertungen in der "Let's Dance"- Gechichte, und dennoch kann er sich bis jetzt bei jeder Entscheidung über den Einzug in die nächste Runde freuen.

Auch am vergangenen Mittwoch, 25. April, konnte man an den Bildschirmen verfolgen, wie der tölpelhafte Zwei-Meter-Mann zu dem "Rocky 3"-Titelsong "Eye of the Tiger" eine holprige und klägliche Choreografie ablieferte, die auch ein Tanz-Laie allenfalls als den Versuch eines spaßigen Tänzchens werten kann.

Das Urteil der Jury ist eindeutig: 10 Punkte - insgesamt! "Lars, du warst zwar wieder fürchterlich, aber ich konnte wenigstens Maria angucken, die sich toll bewegt hat", meckerte Jury-Mitglied und Tanz-Profi Joachim Llambi.

Dennoch konnte sich Riedel auch dieses Mal gegen seinen Konkurrenten Patrick Lindner durchsetzen, der, trotz höherer Jury-Wertung, am Ende das Feld räumen musste.

Die Erklärung für dieses Phänomen ist simpel: Die Zuschauer lieben den urigen aber sympathischen Zwickauer. Er scheint den typischen Antihelden zu verkörpern, mit denen sich das Publikum gerne identifiziert. Statt mit Taktgefühl und tänzerischer Raffinesse, punktet Riedel mit Humor und Begeisterungsfähigkeit und tanzt sich damit mitten in die Herzen seiner Fans.

Wir sind gespannt, wie lange der Riedel-Kult noch andauern wird!