Abschied für Wotan Wilke Möhring in "Tatort"-Folge "Verbrannt"

"Kommissarin Lorenz" verabschiedet sich mit Ermittlungen zu einem wahren Fall

Das neue Der gestrige Abschied von Petra Schmidt-Schaller

Was macht einen „Tatort“ am spannendsten? Richtig, wenn er auf einer wahren Geschichte beruht.  Das war beim gestrigen Wotan-Wilke-Möhring-„Tatort“ der Fall. „Verbrannt“ erzählte die bis heute ungeklärte Geschichte des afrikanischen Asylbewerbers  Oury Jalloh, 36, der in seiner Zelle verbrannte. Diese „Tatort“-Folge markierte zugleich den Abschied von „Kommissarin Lorenz“, die hier ihren letzten Auftritt hatte. Künftig wird Möhring eine neue Dame an seiner Seite haben.  

 

Ein wahrer Fall

Die Geschichte des „Tatort Nord“ scheint zu Zeiten der Flüchtlingsdebatte aktueller denn je zu sein. Gestern ermittelten Wotan Wilke Möhring, 48, als „Kommissar Falke“ und Petra Schmidt-Schaller, 35, als seine Kollegin „Lorenz“ in Salzgitter im Fall eines Asylbewerbers, der in seiner Zelle auf ungeklärte Weise verbrannte. Es war ein düsterer, ernster „Tatort“, dessen Geschichte für Diskussionsstoff sorgt. Ein Sprecher des NDR teilte vorab bereits mit:

Jeder, der den Film sieht, wird Verständnis für das Verhalten der Flüchtlinge haben. Insbesondere, da es sich um ein ungeklärtes Verbrechen und institutionellen Rassismus bei der Polizei handelt.

Dieser „Tatort“ ist ein bedrückender Krimi geworden, der vom Mord aus der Mitte Deutschlands erzählt.

Weil Wotan es sich wert ist

Für Petra Schmidt-Schaller war nach fünf Folgen Schluss, weil es hinter den Kulissen unterschiedliche Auffassungen über die Rolle „Lorenz“ gab. Nun sagt Franziska Weisz, 35, alias „Kommissarin Julia Grosz“ „Moin, Moin“. Im wahren Leben sind Möhring und  die Wahl-Berlinerin auch befreundet. Im Frühjahr 2016 wird dann die erste gemeinsame „Tatort“-Folge laufen von der bisher nur der Arbeitstitel „Himmelfahrt“ bekannt ist.

Ein gutes Omen: Direkt nach den Dreharbeiten hat Franziska Weisz ihren Verlobten, den Regisseur Felix Herzogenrath, 40, geheiratet. Na wenn dieser Tatort mal nicht zu kuschelig werden wird.