„Girlboss“: Gehypte Netflix-Serie lässt uns abschalten

Serie basiert auf der "Girlboss"-Biografie von Sophia Amoruso

Britt Robertson spielt die Hauptrolle Nasty-Gal-Gründerin Sophia Amoruso und Sophia verkauft Klamotten über einen Ebay-Shop.

Bevor die neue Netflix-Serie „Girlboss“ am 21. April an den Start ging, wurde die 13-teilige Serie rund um Mode-Unternehmerin Sophia Amoruso in den Medien angepriesen. Wir haben uns die Serie angeschaut und sind gar nicht mal so begeistert.

Sophia Marlowe ist "Girlboss"

„Girlboss“ erzählt die Geschichte von der Anfang 20-jährigen Sophia Marlowe, die ihre Leidenschaft entdeckt Vintage-Klamotten auf Ebay zu verkaufen. Die Mode-Unternehmerin wird dabei von Schauspielerin Britt Robertson verkörpert, die als chaotische und rotzige Sophia ihr eigenes Imperium „Nasty Gal“ aufbaut.

 

 

Doch leider macht eine hübsches Mädchen mit frechen Sprüchen noch längst keine interessante Serie. Während der „Girlboss“-Trailer (siehe unten) noch den Eindruck erweckte, einiges zu erzählen, kommt bereits die erste Folge von "Girlboss" träge daher und so richtig will die Thematik auch erst in den weiteren Folgen anlaufen. Natürlich, oder besser leider, darf auch eine Portion Romantik nicht fehlen, als sich Sophia und Schwarm Shane endlich näher kommen. Dieser Teil wiederum wirkt wie hineingepresst in die Story rund um Sophias Ebay-Shop und Karrierewerdegang.

Während sich besonders Hauptcharakter Sophia als nervige und unverschämte Göre mit 23 Jahren!! (Nasty Gal: übersetzt fiese Göre) gibt, vergeht einem als Zuschauer schneller als erwartet die Lust das Theater weiter anzusehen. Einige dreiste Sprüche später, wundert man sich vielmehr, dass die echte Sophia Amoruso es überhaupt geschafft hat, mit ihrem Gehabe ein Unternehmen aufzubauen.

 

 

"Girlboss"-Darsteller können nicht überzeugen

Auch die Darsteller, allen voran Britt Robertson, und Serien-Freund Shane (Johnny Simmons) können die Serie nicht retten. Eher drängt sich beim Zusehen der Gedanke auf, dass sie den Zuschauer nicht wirklich mitreißen, sondern vielmehr nerven.

Alles in allem ist „Girlboss“ eine nette Serie, wenn nichts Besseres läuft, aber man hat nichts verpasst, wenn man sie nicht gesehen hat.

Seht hier den Trailer zu "Girlboss":

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