Macht "Love Island" krank?

"Mir ging es echt mehr als schlecht": Ex-Teilnehmerin packt in OK! aus

Neid, Misstrauen, Selbstzweifel! Auf der Liebesinsel ist viel los. Doch nach der Sendung wird alles noch viel schlimmer. In OK! packt eine Ex-"Love Island"-Teilnehmerin aus ... 

"Love Island": Die Teilnahme kann zur seelischen Belastungsprobe werden

Jeden Abend fließen die Tränen in Strömen! Denn was die Kandidaten der Kuppelshow "Love Island" (sonntags bis freitags bei RTL 2) aushalten müssen, ist enorm. Eifersucht, Lästereien, Misstrauen - die Teilnahme kann zur seelischen Belastungsprobe werden. 

Doch nicht nur in der Sendung kochen die Emotionen hoch, auch die Zeit danach ist alles andere als einfach. Das hat Ex-Teilnehmerin Chethrin Schulze, 27, am eigenen Leib erfahren.

Mir ging es nach der Sendung echt mehr als schlecht,

sagt sie im Interview mit OK!. "Bei mir waren zum Glück meine Familie, meine Freunde und mein Management für mich da und haben mich aufgefangen." Denn mit der plötzlichen Popularität und dem Hass im Internet können die meisten nicht umgehen.

 

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Chethrin Schulze

"Sobald man raus ist, kriegt man keine Unterstützung mehr"

Doch das ist längst nicht alles. Wenn sich die Kandidaten im Nachhinein die Show ansehen, erfahren sie auch, was ihre Mitstreiter wirklich über sie denken! So schmerzhaft, dass sich Mike Thalassitis (†26), Kandidat in der britischen Version der Kuppel-Show, im März das Leben nahm. Seine Mitstreiter gaben vor allem dem TV-Format die Schuld.

Man wird psychologisch untersucht, bevor man an der Show teilnimmt und danach, aber ehrlich gesagt, sobald man raus ist, kriegt man keine Unterstützung mehr,

berichtet Kandidat Dom Lever, 28, nach dem Suizid seines Kollegen.

Der Vorfall sorgte zumindest dafür, dass die "Love Island"-Kandidaten nach ihrer Abreise von der Liebesinsel einen Life-Coach zur Seite gestellt bekommen. Der soll ihnen helfen, mit dem Rummel um ihre Person, Social-Media-Hassattacken und sogar Finanzen klarzukommen - zumindest in England. 

Chethrin Schulze: "Die Leute verstehen teilweise nicht, dass es nur eine Show ist"

"Eine tolle Sache", findet Chethrin. "Bei uns gab es danach keinerlei Unterstützung diesbezüglich", sagt sie.

Aber so etwas empfinde ich als sehr sinnvoll, weil die Leute da draußen teilweise nicht verstehen, dass es nur eine Show ist und nicht das reale Leben. Die Zuschauer hängen sich manchmal so tief rein, dass einem sogar Gewalt angedroht wird oder Schlimmeres.

Selbstmord wegen "Love Island"?

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

head in the clouds. @hera

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Mike Thalassitis: Der Brite mit zypriotischen Wurzeln nahm 2017 im britischen TV an der Kuppelshow teil. Im März 2019 nahm er sich das Leben. Damit so etwas nicht mehr vorkommt, werden die Kandidaten jetzt nach ihrer Teilnahme psychologisch betreut.

Text: Julia Zuraw

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