Magersucht-Experiment: Erneut Kritik für Jenke von Wilmsdorff

Der RTL-Journalist thematisierte in "Das Jenke-Experiment" verschiedene Essstörungen

Für eine neue Ausgabe von Im Selbstversuch Kaum wiederzuerkennen: Für das Adipositas-Experiment (Fettleibigkeit) schlüpfte Jenke von Wilmsdorff für einen Tag in einen Fatsuit. Jenke von Wilmsdorff musste fiese Kommentare wie

Jenke von Wilmsdorff, 50, dürfte mittlerweile für seine heftigen Experimente bekannt sein. Für seine RTL-Sendung "Das Jenke-Experiment" versetzt sich der Journalist immer wieder in Extremsituationen. Erst gestern, 26. September,  lief eine neue Ausgabe der beliebten Sendung, in der Jenke das Thema Essstörung thematisieren wollte. Doch der Selbstversuch-Künstler ging noch einen Schritt weiter: Am eigenen Leib wollte der Journalist erfahren, was es heißt, an Magersucht, Bulimie oder Adipositas (Fettleibigkeit) zu leiden und erntet für diesen Versuch nun erneut Kritik.

Geht Jenke von Wilmsdorff zu weit?

Geht er zu weit? Eine Frage, die sich bei Jenke von Wilmsdorff wohl so manch einer schon gefragt haben dürfte. Alkoholsucht, Fettleibigkeit und zuletzt auch Drogen - für seine Sendung "Das Jenke-Experiment" ist dem Journalisten nichts zu extrem. Für Letzteres erntete der 50-Jährige bereits heftige Kritik, weil er verschiedenste harte Drogen und deren Wirkung vor laufender Kamera testete.

Mit seinem gestrigen Experiment spaltet Jenke von Wilmsdorff nun erneut die Gemüter. Der RTL-Journalist wollte herausfinden, was es heißt, an einer Essstörung zu leiden und Jenke wäre wohl nicht Jenke, wenn er das Ganze nicht auch am eigenen Leib durchleben würde. Vier Wochen lang nahm der 50-Jährige keine feste Nahrung zu sich und verlor deswegen sogar ganze zehn Kilo. Für den Selbstversuch-Künstler war erst Schluss, als ihm ein Arzt eine Herz-Muskel-Schwäche aufgrund der extremen körperlichen Belastung diagnostizierte.

Kritik für Magersucht-Experiment

Doch die gesundheitlichen Schäden sind nicht die einzige Konsequenz, denn im Internet hagelt es für Jenke von Wilmsdorff nun erneut eine Menge Kritik. So findet ein Großteil der Netzgemeinde, dass der 50-Jährige Betroffenen mit seiner Sendung vielleicht noch fragwürdige Tipps gegeben haben könnte:

Ich finde das, was Jenke da mit seinem Experiment tut, nicht korrekt. Es gibt Magersüchtige, die denken, sie wären nicht perfekt und die versuchen könnten, neue Sachen von seinem Projekt zu lernen. Schade.

Ein heftiges Thema. Die Frage ist nur, ob jetzt nicht viele denken: 'Okay, so kann ich also schneller abnehmen'. Das ist das Gefährliche.

Auch Menschen, die tatsächlich unter einer Essstörung leiden, melden sich auf der offiziellen Facebook-Seite des Journalisten zu Wort und kritisieren die Darstellung der verschiedenen Essstörungen scharf:

Obwohl ich bis vor dem Experiment positiv gedacht habe, fühle ich mich jetzt als Bulimie-Kranke verarscht! Kein normaler Mensch der Welt ohne ES [Essstörung, Anm. d. Red] kann es nachempfinden.

Wirklich hineinversetzen kann er sich doch gar nicht.

Ich fand die Sendung ja immer gut, aber kurz zu zeigen, wie es ist ein dicker Mann zu sein - für einen Tag. Tzzz. Er weiß nicht, was es heißt, wenn man dick ist.

Positive Worte für Jenke

Doch es gibt auch viel Lob für Jenke von Wilmsdorff. So finden viele, dass der 50-Jährige mit seinem neuen "Jenke-Experiment" erneut auf ein wichtiges Thema aufmerksam gemacht hat:

Jenke, ich denke, das war eins deiner extremsten Experimente. Du hast uns eine Welt gezeigt, die wir nicht kennen und oft nicht sehen wollen. Trotzdem danke.

Es ist nicht neu, dass "Das Jenke-Experiment" die Gemüter erhitzt und die Meinungen darüber oft weit auseinandergehen. Nach den heftigen Reaktionen zu seinem Drogen-Experiment vor einigen Wochen, prüfte sogar die Medienaufsicht die Reportage. Die gestrige Folge war die vorerst letzte Ausgabe der beliebten RTL-Sendung. Wir dürfen gespannt sein, was sich der sympathische Journalist für die neuen Folgen überlegt. Was denkst du über das gestrige Experiment? Stimme unten ab!

 

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