Nach Drogenrausch: Jenke von Wilmsdorff hinter Gittern

Für das neue "Jenke Experiment" lässt sich der RTL-Reporter 14 Tage lang in Einzelhaft sperren

Jenke von Wilmsdorff geht bis an seine Grenzen - diesmal führt ihn sein Weg ins Gefängnis.  Für das Jenke von Wilmsdorff hinter schwedischen Gardinen - wie wird er damit umgehen?

Für Schlagzeilen sorgte Jenke von Wilmsdorff, 50, als er am eigenen Leib die Wirkung von Drogen testete. Jetzt hat der Fernsehjournalist eine neue Herausforderung im Visier: Für das "Jenke Experiment" begibt sich der unerschrockene RTL-Reporter freiwillig in den Knast. 14 Tage lang fristet von Wilmsdorff in Einzelhaft das Leben eines Gefangenen. 

Jenke von Wilmsdorff sitzt ein

Wie ist es für die 71.000 Straftäter in Deutschland im Gefängnis zu sitzen? Dieser Frage geht Jenke von Wilmsdorff in seinem "Jenke Experiment" nach. Der 50-Jährige lässt sich zwei Wochen lang in die Justizvollzugsanstalt Bremervörde, Niedersachsen sperren. Hier wird von Wilmsdorff den harten Knast-Alltag am eigenen Leib zu spüren bekommen - tagsüber in der Hofkolonne, am Abend auf wenigen Quadratmetern in einer Einzelzelle. 

Wie schwer ist der Alltag als Inhaftierter wirklich? Und welche Wege finden Gefangene, im Knast illegal mit Drogen, Alkohol & Co. zu dealen? All das möchte der Buchautor bei seiner Recherche erfahren. Darüber hinaus führt ihn sein Weg zu der Frau eines in U-Haft sitzenden Straftäters, die nicht mehr weiß, wie sie ihre drei Kinder durchbringen soll.

Das "Jenke Experiment" lotet Grenzen aus

Harter Stoff, der womöglich an den Quoten-Erfolg des Drogen-Experiments anknüpfen wird? Wir erinnern uns: Vor zwei Wochen sorgte Jenke von Wilmsdorff für ein riesiges Medien-Echo, als er unter ärztlicher Aufsicht LSD, Ecstasy und andere illegale Drogen ausprobierte und sich bei seinen Drogentrips von der Kamera begleiten ließ.

Mit einem Gesamtanteil von 3,88 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 24,8 in der jungen Zielgruppe konnte die Sendung zwar so viele Zuschauer wie selten vor die TV-Bildschirme locken, doch schnell wurde auch Kritik laut, Jenke von Wilmsdorff würde die Wirkung von Drogen verharmlosen. Die Landesmedienanstalt von Niedersachsen prüfte den Fall, kam aber zu einem anderen Ergebnis: Der Reporter habe den Konsum von Drogen lediglich eingeordnet, zudem die schrecklichen Folgen dieser Substanzen beleuchtet. 

"Das Jenke-Experiment Gefängnis" läuft am Montag, 19. September, um 21:15 Uhr auf RTL.