Netflix-Serie: Wird "Tote Mädchen lügen nicht" in Deutschland verboten?

Ist die Serie eine Warnung oder eine Aufforderung?

Eigentlich soll die beliebte Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ auf Mobbing aufmerksam machen, doch die detaillierte Darstellung der suizidgefährdeten Hauptdarstellerin könnte zum Verbot der Serie in Deutschland führen.

Die Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ ist sehr beliebt, doch die Handlung ist ziemlich krass.

Über die gesamte erste Staffel hört der Zuschauer mit dem Hauptprotagonisten "Clay" Kassetten an, die von der bereits verstorbenen "Hannah Baker" stammen. Auf diesen Kassetten erklärt sie die Gründe, die zu ihrem Suizid führten – (Achtung Spoiler!), der am Ende der ersten Staffel auch als Rückblick gezeigt wird.

Deutsche Ärzte warnen vor der Netflix-Serie!

Es geht um Mobbing, Vergewaltigung und die Wahrnehmung eines Teenagers. Die Serie soll wachrütteln und auf diese Problematiken aufmerksam machen, doch deutsche Ärzte schlagen Alarm!

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte soll fetsgestellt haben, laut Bild.de, dass eine große Gefahr für psychisch kranke und labile Teenager von dieser Serie ausgehen kann. 

Jugendliche, die sich mit der Idee der Selbsttötung beschäftigen, werden durch die Serie möglicherweise in Richtung Tat beeinflusst.

...äußerte sich der Verbandssprecher Josef Kahl. Jedoch auch Erwachsene können gefährdet sein, denn der Verband von Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatern hat die gleiche Meinung zu der Serie „Tote Mädchen lügen nicht“.

Was macht die Serie "Tote Menschen lügen nicht" mit labilen Menschen?

Und da ist auch was Wahres dran, schließlich taucht man als Zuschauer auch in das Leben der „Hannah Baker“ in der ersten Staffel ein. Es kann dazu kommen, dass man dadurch den Suizid versteht oder zumindest nachempfinden kann, was die Tat in ihrer Tragik an sich schmälert. Für Menschen, die ohnehin schon labil veranlagt sind, kann diese Serie eine Art „Mut“ zum Selbstmord hervorrufen.

Auch andere Länder, wie Neuseeland haben die Serie als potenzielle Gefahrenquelle schon im Blick. So darf die eigentlich ab 16 Jahren freigegebene Serie dort erst ab 18 Jahren angeschaut werden, das hat die neuseeländische Medienaufsichtsbehörde beschlossen.

Das Ziel der Serie „Tote Mädchen lügen nicht“, auf Mobbing-Problematiken aufmerksam zu machen, wurde dennoch erreicht, doch es ist wie bei vielen Dingen, diese Serie darf nicht in die „falschen Hände“ geraten. 

Wir hoffen mal, dass die Serie in Deutschland weiter bei Netflix verfügbar sein wird und freuen uns schon auf eine zweite Staffel...

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