Stefan Raabs TV-Aus: Auch Steven Gätjen verlässt ProSieben

Der Moderator wird ab 2016 im Unterhaltungsprogramm vom Sender ZDF arbeiten

Moderator Steven Gätjen wird ab 2016 im ZDF zu sehen sein. Mit Stefan Raabs Aus bei ProSieben wechselt auch Gätjen. Erst vor kurzem moderierte er den Live Stream der

Auch das noch! Nachdem TV-Legende Stefan Raab, 49, im Sommer bekanntgab, dass er seinen Fernsehjob an den Nagel hängen wird, bestätigt ProSieben nun, dass Steven Gätjen, 43, den Sender ebenfalls verlassen wird. Allerdings wird sich der Moderator nicht vollkommen aus dem Fernsehgeschäft zurückziehen, sondern zum ZDF wechseln, um dort neue Showformate zu produzieren.

Wenn Stefan geht, dann geh ich auch, dachte sich wohl Steven Gätjen, der seit über vier Jahren die Kult-Show „Schlag den Raab" moderiert. Überraschend kam im Juni die Meldung, dass sich Stefan Raab nach 22 Jahren im TV-Geschäft zurückziehen wolle. Seine letzte Folge „TV Total“ läuft am 16. Dezember, die letzte „Schlag den Raab“-Show soll am 19. Dezember von der Bühne gehen. Danach endet die TV-Ära Raab.

Gätjen wechselt zum Öffentlich-Rechtlichen

In den Reaktionen der Stars zu Stefan Raabs Entscheidung stellte sich auch die Frage, was aus Elton wird, der schließlich ein fester Bestandteil vieler von Raabs Sendungen war. Doch nun verabschiedet sich noch ein anderer Kollege von Stefan Raab. „Schlag den Raab“-Moderator Steven Gätjen, der mit viel Geduld immer wieder die Spielregeln für den ehrgeizigen Raab erklärte, hat sich entschieden, zum ZDF zu wechseln.

Verstärkung für die ZDF-Unterhaltung

Die Entscheidung dazu war ebenfalls schon früh gefallen, doch erst jetzt verkündete der Privat-Sender ProSieben, dass Gätjen aufhört. Bereits im Mai verkündete der Sender ZDF, dass Steven Gätjen ab 2016 „die ZDF-Unterhaltung in der Primetime verstärken“ werde.

ZDF-Unterhaltungschef Oliver Heidemann sagte damals: „Steven Gätjen ist einer der Top-Moderatoren in Deutschland und in vielen unterschiedlichen Genres zu Hause“. „Wir werden mit Steven jetzt bald in die konkrete Formatarbeit gehen und erwarten viele spannende Projekte“, verriet er.

Bei der 55. und letzten „Schlag den Raab“-Show am 19. Dezember geht es um 1,5 Millionen Euro. Ob bei diesem Finale Stefan Raab wieder ungeschlagen bleibt?