Jan Delay - Gottschalks als Styling-Vorbilder

Schrille Kluft

Jan Delay lässt seinen Hut nur selten zu Haus Jan Delay ganz in lila Auch Thea und Thomas Gottschalk mögens gerne bunt Hauptsache nicht langweilig

Jan Delay, 35, holt die olle Blue-Jeans und das schlichte T-Shirt nur selten aus dem Kleiderschrank. Meistens greift er dann doch zu weit auffälligeren Outfits - ob knallbunt, kariert oder am besten in Kombination, Hauptsache langweilig sollte es nicht sein.

Und woher holt sich der Sänger die Inspiration für diese schrillen Looks? Seiner Aussage nach von keinem Geringeren als dem "Godfather of gewagte Kleidung", Thomas Gottschalk und seiner nicht weniger auffällig gekleideten Frau Thea.

In einem Interview mit "Fudder.de" gestand der Hamburger, dass er den Moderator und seine Gattin für ihren Mut in Kleidungsfragen bewundern würde: "Ja, weil die einfach 'nen Fick geben. Und die laufen rum, ey... Jedes Mal lach ich mich tot. Aber ich find' das großartig. Die machen's halt so, wie sie meinen, dass es geil ist"

Generell tolerant hackt er in seinen Texten hingegen gern auf den Styling-Marotten seiner Mitmenschen herum, wie er verriet: Wenn's um Texte geht, bin ich sehr intolerant, weil man auf diesen ganzen Sachen sehr schön rumhacken kann und sehr gute Reime findet und sehr viele Leute, die das lustig finden - inklusive einem selbst"

Im richtigen Leben würde er aber jeden Kleidungsstil akzeptieren: "Wenn es aber um die Realität geht, um das Zwischenmenschliche, bin ich der toleranteste Mensch auf der Welt, gerade was Klamotten angeht. Wo ich nicht tolerant bin, ist bei Leuten, denen du anmerkst, dass sie komplette Kopien sind, oder von Kopf bis Fuß H&M, wie 'ne Uniform. Das find' ich schade."

Nur mit einem Fashion-Fehltritt kann sich der Hip-Hopper dann doch nicht anfreunden: "Was wirklich gar nicht geht, sind diese schrecklichen Trekking-Sandalen mit Klettverschluss, aber dann noch mit Socken", außer natürlich:

"wenn Jay-Z das rocken würde, würd' ich's natürlich wieder feiern. Oder wenn jetzt hier in Deutschland irgendwer - also ich - das irgendwie bringen würde."