Mimi Müller-Westernhagen: Exklusives Shooting für OK!

Opulente Mode von Chanel, Escada & Co.

Auf der Bühne mimt die Tochter von Marius Müller-Westernhagen gern den wilden Rockstar. Doch Mimi Müller-Westernhagen kann auch anders: In OK! zeigt sie Mode für kleine Prinzessinnen.

Mode ist perfekt, um in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen. Das weiß Mimi Müller-Westernhagen wie kaum eine andere!

Eigentlich hatte sie gar keine andere Wahl, als singendes Model zu werden! Das liegt Mimi Müller-Westernhagen, 23, Tochter von Marius Müller-Westernhagen und dem britischen Ex-Model Polly ­Eltes, einfach in den Genen. In ihrer Heimatstadt ­London hat die zarte Blondine mit der Powerstimme bereits eine echte Fangemeinde um ihre Band „Battlekat“ geschart. Auf der Bühne ist sie Punk mit Leib und Seele, für OK! ließ sie sich jedoch ganz ladylike stylen. Kein Problem für das Multi­talent, über das Papa Marius stolz sagt: „Es ist verblüffend, wie ähnlich wir uns sind.“

Fühlen Sie sich wohl in so eleganter Mode?
Absolut! Das ist zeitloser Glamour, der einem sofort das Gefühl gibt, eine Prinzessin zu sein. Da könnte ich mich echt dran gewöhnen! 

Haben Sie einen Lieblingsdesigner?
Ich liebe Jean Pierre Braganza und Azzedine Alaïa. Und für die Bühne ist Vivienne Westwood fantastisch. Aber in meinen Träumen ist es wohl eher Coco Chanel – vom Parfum bis hin zu den Socken!

Wenn Sie mit Ihrer Band auf der Bühne stehen, sind Ihre Outfits sehr schrill. Ist das Ihr Stil?
(lacht) Wenn man mich trifft, glaubt man in einer Million Jahren nicht, dass ich diese Frau dort auf der Bühne bin. Es ist toll, diese Seite von mir so auszuleben, aber es ist wie beim Boxen: Das sollte nur im Ring passieren. Wenn ich auftrete, ist mein Outfit wie eine Art Kostüm. Das hilft auch gegen die Nervosität, weil ich von Mimi zur Bühnen-Mimi werde.

Wie ist denn Ihr persönlicher Stil?
Ich bin verrückt nach Vintage. Meine Leidenschaft ist es, verschiedene Stile miteinander zu kombinieren und aus einem normalen Outfit ein Unikat zu machen. Deshalb habe ich auch gerade ganz viele 50er- und 60er-Jahre-Kinderkleider gekauft! Die Prints darauf sind so toll. Am meisten Spaß macht es mir, mich von Filmen inspirieren zu lassen und dann nach Vintage-Kleidung zu stöbern. Derzeit suche ich Sachen, die aussehen wie aus „Rosemaries Baby“ oder Cate Blanchetts Rolle in „I’m Not There“. Das macht mehr Spaß, als nur im Kaufhaus zu stöbern.

Was ist für Sie persönlich wichtiger: Sängerin zu sein oder Model?
Musik war immer meine große Leidenschaft. Auch als ich klein war. Und ich war schon Sängerin, bevor ich mit dem Modeln angefangen habe. Obwohl ich zugeben muss, dass es mir immer mehr Spaß macht! In beiden Jobs spielt man eine bestimmte Rolle. Diese schauspie­lerische Seite finde ich besonders reizvoll. Deshalb ist es schwer, sich für eines zu entscheiden. Ich mag beides! 

Sie gelten in Insiderkreisen schon als die nächste Agyness Deyn. Was halten Sie von dem Vergleich?
Das ist natürlich wahnsinnig schmeichelhaft! Agyness ist atemberaubend schön, aber sie ist einmalig. Ich würde außerdem lieber die erste Mimi als die nächste Agyness sein. Man kann uns doch auch beide haben!

Kathrin Kellermann