Sugababes: Ein Trio mit Stil

Neue Abendkleider

Die Sugababes feiern ein glamouröses Comeback: In OK! präsentieren sie die neuen Abendkleider und verraten, wie sie Männerherzen höher schlagen lassen.

Das Fotostudio befindet sich in einer ehemaligen Farbenfabrik im Norden Londons. Models staksen auf halsbrecherischen Absätzen über Stahltreppen, Techniker schleppen Scheinwerfer. Die meisten sind für Raum „I“ bestimmt, wo das OK!-Modeshooting mit den Sugababes stattfindet. Es ist die derzeit erfolgreichste Girlband Europas, wie offizielle CD-Verkaufszahlen belegen. Vor Kurzem haben die „Zuckerpuppen“ ihr siebtes Album veröffentlicht. Titel: „Catfights And Spotlights“, was so viel wie „Zickenkrieg und Rampenlicht“ bedeutet. Im Interview mit OK! zeigen sich Keisha Buchanan, 24, ­Heidi Range, 25, und Amelle Berrabah, 24, dann ­allerdings alles andere als kratzbürstig …

Heute schon gestritten?
Keisha: Hat etwa wieder irgendjemand eine Sugababes-Trennung ausgerufen?

Nein, aber man hört, dass Sie in der Band hin und wieder die Krallen ausfahren …
Amelle: Eben diese ständigen Gerüchte haben uns zu unserem neuen Albumtitel inspiriert.
Heidi: Wer uns kennt, weiß, dass wir brave Mädchen sind und uns benehmen können.

Stimmt es, dass Sie letztens beim britischen Premierminister zu Besuch waren?
Keisha: Ja, das war ziemlich aufregend. Wann fährt man schon mit einer Polizei-Eskorte in die Londoner Downing Street? Nur schade, dass der Premierminister nicht zu Hause war.

Gordon Brown hat Sie versetzt?
Amelle: Nee, nicht er, sondern seine Frau hatte uns eingeladen, um uns zu einer Auszeichnung zu gratulieren, dem „Ultimate Woman of  the Year“-Award.
Keisha: Ich fand es toll, mal die Toilette des Premiers benutzen zu dürfen. (kichert)
Amelle: Aber wo wir gerade bei Persönlichkeiten sind: Die Royal Family hat mich irgendwie noch stärker beeindruckt.

Mit wem hatten Sie da die Ehre?  
Amelle: Bei einem Charity-Event wurden wir Prinz Charles und Camilla vorgestellt. Ich war so nervös, dass ich fast den Hofknicks vergessen hätte, und dann fing ich an zu stottern: „Majes-jes-jes-tät“.
Heidi: Die jungen Prinzen sind auch cool!
Amelle: Und sie sehen in natura noch besser aus als auf Fotos. Besonders Harry.
Keisha: Ich bin mal mit Prinz Harry auf der Tanzfläche zusammengestoßen.

Wo das denn?
Keisha: Das war in einem recht unspektakulären Hip-Hop-Club in London. Ich wurde ange­rempelt, drehte mich um und dachte: „Wow, mir ist gerade der Prinz auf den Fuß ­getreten.“ Harry hat sich gleich entschuldigt. Er ist wirklich ein so süßer Typ.

Wenn Sie derart ins Schwärmen geraten, wird Ihr Freund bestimmt eifersüchtig.
Keisha: Keine Spur, der ist da ganz cool.

Auch wenn Sie in Hotpants auf der Bühne Männerherzen höher schlagen lassen?
Keisha: Mein Freund ist ja auch Musiker. Wenn es nach ihm ginge, würde ich sogar noch viel freizügiger auftreten. Er meint, ich müsste meine Kurven nicht verstecken.
Amelle: Wenn es zu sexy wird, sage ich meinem Freund lieber, dass er zu Hause bleiben soll. Wie neulich beim Videodreh zu „No Can Do“. Da waren wir mit zwölf halb nackten ­Statisten in einem Raum. Alles heiße Jungs. Puh! (fächert sich Luft zu)
Keisha:
Jetzt komm mal wieder runter!
Heidi: Gib ihr den Börsenteil der Zeitung zur Ablenkung.
Den Börsenteil?
Amelle: Ich bin ein Nachrichten-Junkie und lese gerade alles über die Finanzkrise.

Machen Sie sich denn Sorgen um Ihr Geld?                                                      Amelle: Nein, ich habe  auch nicht gerade viel Ahnung von Aktien, versuche aber das alles besser zu verstehen.
Keisha: Wir haben unser Geld in Immobilien angelegt. Insgesamt besitzen wir acht Häuser. Das ist, glaub ich, eine sichere Sache.

Dennis Kayser