Das Modehaus H&M produziert keine Kleidung aus Angora-Wolle

PETA kämpft gegen die Produktion der grausam gewonnenen Faser

Nach der schwerwiegenden Kritik des Tierschutz-Vereins „PETA", gab das schwedische Modehaus H&M nun offiziell bekannt, dass sie keine Angora-Produkten mehr vertreiben werden.

Aus Angora-Wolle gefertigte Kleidung ist vor allem im Winter sehr beliebt. Einen kuschlig warmen Pullover aus besagter Wolle konnte man bis vor kurzem für wenig Geld in jedem „H&M“-Store bekommen.

Jetzt gab der Konzern „Hennes&Mauritz“ auf der Homepage offiziell bekannt, dass seit dem 27.November keinerlei Kleidung aus Angora-Wolle mehr für sie produziert wird.

Der Tierschutzverband „PETA“ kämpft bereits seit längerer Zeit für ein Produktionsverbot der beliebten, aus Tier-Haar gewonnen Faser. Kaum ein Konsument weiß, wie der Rohstoff dieser Wolle gewonnen wird.

Ein verdeckt gedrehtes Video der Tierschützer zeigt, wie die Angora-Kaninchen festgezurrt werden und ihnen auf brutalste Weise, dass Fell ausgerupft wird. Eine Narkose wäre zu kostspielig und so müssen die überzüchteten Tiere diese Schmerzen über sich ergehen lassen.

Das schwedische Modehaus schreibt, dass sie sämtliche Lieferanten untersuchen ließen und zu dem Entschluss kamen, dass sich diese Tier-Misshandlung nicht mit ihrer Firmenpolitik vereinbaren ließe.

Themen