Quennsberry: Die Sängerinnen sind wahrhaft königlich

Exklusiv

Von wegen One-Hit-Wonder – die vier Mädels der Band Queensberry haben sich einiges für die Zukunft vorgenommen. Ihr Vorsatz: „Wir stehen auch mit 80 noch auf der Bühne“.

Für sie ging letztes Jahr ein Traum in Erfüllung: Die siebte Staffel der Casting­show „Popstars“ machte aus Leo Bartsch, 20, ­Gabriella „Gabby“ De Almeida Rinne, 20, Antonella Trapani, 17, und Vicky ­Ulbrich, 17, die Girlgroup Queensberry. Seitdem steht das Leben der Mädels, die sogar mit den Pussycat Dolls auf Tournee waren, auf dem Kopf. Bei unserem Mode-Shooting sprachen wir mit Queensberry über …

… Fashion
Gabby: Momentan kann ich nicht ohne die zerrissene Jeans leben, die ich in Miami gekauft habe! Das ist mein relaxtes Tourbus-Outfit.
Leo: Wir sind alle große Fans von Leggings, weil die so schön bequem sind. Aber eigentlich ist Antonella unsere Styling-Expertin …
Vicky: … von der ich viel gelernt habe! Wenn wir zum Shopping gehen, heißt es immer: „Anto, kannst du mal gucken?“
Antonella: (lacht) Mein Modefaible kommt eben immer stärker durch. Und das bedeutet auch, dass ich hinter den Mädels herlaufe und sie bitte, auf ihre Outfits zu achten!

… ihre Zukunft als Band
Leo: Natürlich macht man sich wie jeder junge Mensch Gedanken. Momentan haben wir ­alles erreicht, was wir erreichen wollten, und wir arbeiten hart daran, dass uns das nicht weggenommen wird. Queensberry wird es auf jeden Fall länger geben als nur ein halbes Jahr.
Gabby: (lacht) Wir werden die erste Band sein, die noch mit 80 auf der Bühne steht.
Antonella: Wir singen ja nicht nur, sondern jede hat noch andere Aufgaben in der Band. Leo ist für die Choreografie zuständig, Vicky kümmert sich um unsere Homepage, Gabby ums ­Merchandising. Sprich: Wir tun unser Bestes!

… den Unterschied zwischen „Popstars“ und „Deutschland sucht den Superstar
Vicky: Ich wollte unbedingt in eine Band, weil man da immer jemanden hat, mit dem man die ganzen Eindrücke teilen kann und abends nicht alleine im Hotelzimmer sitzt.
Leo: Ich denke, bei „Popstars“ muss man mehr leisten. Bei anderen Casting-Formaten stellst du dich einmal in der Woche auf die Bühne und singst – was ich nicht kleinreden will –, aber von uns wurde viel mehr erwartet.

… Castingshows an sich  
Leo: Jeder, der daran teilnimmt, sollte sich bewusst sein, dass jeder Schritt verfolgt wird. Und da muss man sich klarmachen, was man von sich preisgibt und was nicht.

… ein Leben unter Promis
Gabby: Als wir Katy Perry bei einem Auftritt getroffen haben, war ich echt überrascht: Die ist total klein und viel dünner, als ich dachte! Wie irgendwie alle, die aus Amerika kommen. Die haben mehr Oberweite und essen weniger als wir. (lacht) Ich hatte ein wenig Angst, dass sie umfällt, wenn ich sie anpuste …

… ihre Vorbilder, die sie geprägt haben
Gabby: Früher war ich auf den Konzerten von den No Angels und Bro’Sis. Es ist schon krass, dass wir es sind, die dort heute auf der Bühne­ stehen. Unbedingt treffen möchte ich aber ­irgendwann mal Beyoncé!
Leo: Und ich Britney Spears! Als die ihren ­ersten Hit hatte, war ich elf oder zwölf – und damals begann mein Traum, dass ich Sängerin werden will.  
Gabby: (lacht) Ich glaube, ich wünsche mir den Gärtner aus „Desperate Housewives“!

Kathrin Kellermann