Elettra Rossellini Wiedemann: Tochter aus gutem Hause

Das Model will die Welt schöner machen

Topmodel Elettra Rossellini Wiedemann will sich nicht auf ihren guten Namen verlassen. Sie hat schon einen Plan B …

Schönheit und Grazie erbte sie von ihrer Mutter Isabella Rossellini, 57, und Großmutter Ingrid Bergman († 67). Den scharfen Verstand von Vater Jona­than Wiedemann, einem Harvard-Absolventen. Kein Wunder, dass Elettra Rossellini Wiedemann, 26, nicht nur Bio­medizin studiert hat und später als Politberaterin die Welt verbessern will, sondern auch erfolgreich modelt – zum Beispiel für das spanische Modelabel Hoss ­Intropia. Wie das alles zusammenpasst? Das wollten wir im Gespräch erfahren …  

Was ist wichtiger für Sie: als Model Karriere zu machen oder Ihr Studium?
Das ist gleichwertig. Ich bin Model, weil ich Mode mag, aber ich hätte nie Design studieren können, weil ich völlig untalentiert bin. Mich haben Naturwissenschaften und Soziologie immer mehr interessiert.

Wo sehen Sie Ihre Zukunft? Modebranche oder Politik?
Das sage ich Ihnen, wenn ich da bin!

Sie setzen sich für den Umweltschutz ein – haben Sie das von Ihren Eltern?
In erster Linie haben sie mir beigebracht, empathisch zu sein, Mitgefühl zu haben und über nichts und niemanden vorschnell zu urteilen.

Sie sind sehr hübsch – was ist Ihr Beauty-Rezept?
Danke! Jeder, der in der Modebranche arbeitet, trainiert wie wahnsinnig. Das ist bei mir nicht anders: sechs Mal pro Woche Sport und eine gesunde Diät. Dabei darf man aber nicht vergessen: Models werden dafür bezahlt, dass sie sich fit halten. Wenn alle Frauen dafür Geld bekommen würden, dass sie drei Stunden am Tag im Fitnessstudio sind, würden es alle tun!

Sie gelten mit 26 bereits als Stilikone. Haben Sie einen Ratschlag für uns?
Na ja, mein Stil ist wirklich sehr basic. Ich mag mich privat am liebsten in hübschen Jeans, einem schlichten Tanktop und schicken Ballerinas.  

Kathrin Kellermann