Pixie Lott im exklusiven OK!-Fotoshooting

'Ich wäre gern Cameron Diaz'

Eigentlich steht Chart-Stürmerin Pixie Lott noch ganz am Anfang ihrer Karriere – dabei ist die süße Britin Pixie Lott schon ein alter Hase im Showgeschäft.

Sie ist gerade mal 18 Jahre alt, aber im Showbiz kennt sie sich bereits bestens aus. Mit fünf bekommt Pixie Lott Musikunterricht, kurz darauf beginnt sie mit Schauspieltraining und bekommt kleinere TV-Rollen. Mit 15 hat sie dann einen Manager und einen Plattenvertrag. Der Rest ist Geschichte: In ihrer Heimat England schießen die Singles "Boys and Girls" und "Mama Do (Uh Oh, Uh Oh)" auf Platz eins der Charts. Jetzt will sie mit ihrer satten, leicht verruchten Stimme auch den Rest von Europa erobern – und danach die Welt.

Wie kommt es, dass Sie so früh wussten, dass Sie Sängerin werden wollten?
Meine Mutter ist wohl schuld daran. Bei uns zu Hause dudelte permanent das Radio. Ich konnte irgendwann nicht mehr anders als mitzusingen … Mir war dann schon als kleines Mädchen klar, dass ich Sängerin werden würde. Es war keine Frage nach dem Ob, sondern nur nach dem Wann.

Haben Sie musikalische Vorbilder?
Ich bin mit Songs von Mariah Carey aufgewachsen. Bei früheren Aufnahmen ist ihre Stimme einfach ­grandios. Und ich bewundere Beyoncé für ihre unglaubliche Ausstrahlung. Sie ist eine der wenigen Künstlerinnen, die alles können – und bei denen alles ­zusammenpasst: Stimme, Tanz, Songs und die Show.

Leben als Popstar – haben Sie sich das so vorgestellt, wie es jetzt ist?
Ich kann nicht sagen, was ich genau erwartet habe. Ich hätte bloß nie damit gerechnet, dass es so stressig werden würde. Aber ich beschwere mich besser nicht allzu laut darüber: Es ist ja großartig, viel beschäftigt zu sein.

Wie darf man sich Ihren ganz normalen Alltag vorstellen?
Kein Tag ist wie der andere, es gibt da keine Routine: Konzerte, TV-Auftritte, Fotoshootings, Interviews wechseln sich ab. Und um mich herum sind dauernd viele fremde Menschen. Da habe ich nur wenig Zeit für mich.

Was fangen Sie mit Ihrer Freizeit an?
Freunde treffen! Je nachdem, wie müde ich bin, gehen wir nachts aus oder einfach nur essen, shoppen oder ins Kino. Das letzte Mal wollten wir uns gleich drei Filme nacheinander angucken, weil ich so viele aktuelle Streifen sehen wollte. Aber nach dem zweiten bin ich eingeschlafen …

Was ist das Beste an Ihrem Job?
Definitiv die Konzerte! Ich liebe dieses Wahnsinnsgefühl, auf der Bühne zu stehen! Das hilft mir in schweren Momenten durchzuhalten, wenn ich viel unterwegs bin, meine Freunde zu sehr vermisse oder Heimweh habe.

Was tun Sie noch dagegen?
Ich versuche, so viel wie möglich mit meinen Freunden zu kommunizieren: schreibe SMS, E-Mails und bin bei Facebook.com … Meist begleitet mich auch meine Mutter. Das finde ich schön, dann bin ich nicht so allein.

Haben Sie auch eine schüchterne Seite?
Eigentlich nicht! Ich wollte schon immer auf die Bühne! Es ist verrückt, aber Auftritte sind für mich inzwischen wie eine Therapie: Egal wie müde oder traurig ich bin, nach einem Konzert geht es mir immer gut.

Wie wird es mit Ihnen weitergehen?
Ich denke, dass wir mein Album im nächsten Jahr auch in den USA promoten. Das wäre toll, ich liebe Amerika! Ich könnte mir auch vorstellen, mal eine Weile in Los Angeles zu leben. Der Strand, die Sonne, die Menschen dort sind einfach wunderbar.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten mit jemanden die Rollen tauschen. Mit wem?
(überlegt lange) Cameron Diaz! Die ist sehr talentiert, hübsch und sieht immer so aus, als hätte sie viel Spaß im Leben. Was will man mehr?

Kati Degenhardt