Stargeiger David Garrett im OK!-Interview

'Ich liebe Models'

Als siebenstellig im mittleren Bereich beziffert Stargeiger David Garrett, 28, den Wert seiner Stradivari. Selbstverständlich durfte das edle Instrument beim Shooting der Weihnachtskampagne seines Werbepartners s.Oliver nicht fehlen. Ist sie doch

Er lebt für seine Musik – hat aber auch noch andere große Lieben im Leben. Welche das sind, verrät Stargeiger David Garrett im exklusiven Gespräch mit OK!

Wie würden Sie Ihren Modestil beschreiben?
(grübelt) Alles, was mir einfällt, klingt so plakativ. Wie wäre es mit: comfortable chic?

Passt der s.Oliver-Look zu Ihnen?
Ich hätte nicht zugesagt, wenn ich die Kleidung nicht generell gut finden würde. Ich trage selbst gern Anzüge, aber genauso gern Casual Clothes. Beide Stile sind in der Kollektion vertreten, insofern gefällt sie mir.

Was verbindet Sie mit Sängerin Anastacia, die auch für die Marke geworben hat?
Wir sind beide ambitionierte Musiker, die sich über die Jahre ganz bewusst verändert haben. Ich glaube, sich immer wieder neu zu erfinden und dabei stetig weiterzuentwickeln, ist das, was uns verbindet.

Sind Ihre Augen etwa geschminkt?
Ja, aber nur, weil ich heute einen Fototermin hatte. Dieselben Stylisten sind auch Schuld daran, dass meine Haare heute so zerzaust aussehen. Normalerweise plätte ich sie mit einem Glätteisen, bevor ich meinen Zopf mache. Sonst hätte ich zottelige Locken.

Sagen Sie: Ist das Model, mit dem Sie für die s.Oliver-Kampagne posiert haben, nicht Ihre aktuelle Freundin?
Nein. Wir waren mal zusammen, aber jetzt sind wir nur noch gute Freunde.

Für Sie könnte wohl der Satz gelten: „Ich interessiere mich für Mode – und für Models …“                                                                                                            (grinst) Würde diesen Satz nicht jeder Mann unterschreiben? Also: definitiv ja. Nicht ausschließlich, aber eben auch …

Gibt es eine neue Frau?
Momentan nicht.

Bedauern Sie das?
Nein, wenn man nicht so richtig verliebt ist, gibt es keinen Grund, eine Beziehung zu führen. Und ich bin nicht verliebt.

Können Sie gut allein sein?
Ohne Probleme! Ich bin das seit Jahren gewöhnt und kann mich gut selbst unterhalten. Ich weiß, wie ich einen Tag gestalten kann, ohne dass mir langweilig wird und ohne dass ich mich nach einer Beziehung sehne.

Die Zwischenbilanz Ihrer bisherigen Karriere?
Auf den ersten Blick ist sie ein Tohuwabohu, ein einziges Chaos! Doch auch hinter dem schlimmsten Gewirr steckt oft ein Konzept.

Ziehen Sie das Chaos an?
Ich liebe es auf jeden Fall! Wenn ich zurückblicke, entdecke ich in allem einen Sinn, obwohl ich das im jeweiligen Moment vielleicht gar nicht wahrgenommen habe. Ich bin ein Mensch, der gern in den Tag hineinlebt, trotzdem habe ich über die Jahre gute Instinktentscheidungen getroffen. Ich bin zufrieden mit dem, was ich erreicht habe.
 
Kati Degenhardt