Franziska Knuppe: Deutschlands wahres Topmodel

Mehr als nur eine schöne Fassade

Es ist ihr Job, gut auszusehen. Aber Franziska Knuppe bietet mehr als nur eine schöne Fassade. OK! traf das Model zum Shooting und Interview.

Nur einmal verschlägt es dem Topmodel im Gespräch mit OK! die Sprache. Als sie erklären soll, was die Marke Franziska Knuppe so wertvoll macht. Nach einer kurzen Pause antwortet sie dann doch: „Vielleicht, weil ich ein offener und aufgeschlossener Mensch bin, der keine Vorurteile hat. Und ich bin fast immer gut gelaunt.“ Obwohl man die 35-Jährige vor allem von den Titelseiten internationaler Mode­magazine und Kampagnen großer Firmen wie Joop!, Laurèl und Triumph kennt, verkörpert sie tatsächlich etwas Bodenständiges: „Ich stehe als erwachsene Frau und als Mutter im Leben, ich führe eine lange stabile Beziehung. Das klingt vielleicht langweilig, ist aber alles andere als das.“

Legen Sie privat Wert auf Styling und Mode?
Zu Hause sind Jeans und T-Shirts am bequemsten. Aber wenn ich mit meinem Mann Christian aus­gehe, style ich mich gern. Zum einen für mich, zum anderen, um ihm auch mal was von mir zu zeigen. Der sieht mich zwar andauernd in Zeitschriften, aber manchmal möchte ich nur für ihn schön sein.

Der Frühling ist da. Sind Sie in Shopping-Laune?
Ich traue den Temperaturen noch nicht. Solange ich draußen in dicken Pullovern rumlaufen muss, bin ich nicht in Stimmung. Ich will ja die Sachen, die ich mir jetzt kaufe, sofort anziehen und zeigen, was ich habe. Ich lasse mir lieber noch etwas Zeit.

Hätten Sie denn überhaupt Platz im Schrank?

Mein Mann und ich teilen uns zwar ein Ankleidezimmer und er braucht für seine Sachen genauso viel Platz wie ich. Aber ich sammle keine Klamotten und kann mich leicht von Kleidungsstücken trennen, die ich schon länger nicht mehr anhatte.

Gibt es ein Teil, das Sie nie aussortieren würden?
Mein Hochzeitskleid. Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, unser Ja-Wort zu erneuern, aber eine zweite Hochzeit ist in Deutschland offiziell nicht möglich. Stattdessen haben wir an unserem zehnten Hochzeitstag eine Riesenparty gegeben.

Ist noch ein Baby geplant?
Mathilda ist jetzt zweieinhalb, ich habe also noch Zeit. Jetzt wird erst mal gearbeitet.

Fotos: Kerstin Jacobsen