Mit Liz Hurley an den Strand

Die Schauspielerin verkauft jetzt Bademode

Schauspielerin Liz Hurley verkauft ihre Bademode seit neuestem auch bei uns. Und sie verrät, wie man sich darin richtig sexy fühlen kann.

Fünf Jahre Entwicklung, Design und Erfahrung stecken in der aktuellen Bademodenkollektion von Elizabeth Hurley. Exakt so lange hat es auch ­gedauert, bis die Schauspielerin, Botschafterin von ­Estée Lauder und Geschäftsfrau ihre Bikinis und ­Pareos nach Deutschland gebracht hat. Im Shoppingcenter Ingolstadt Village eröffnete die 44-jährige Britin gerade ihre erste Boutique.

Sie haben eine Figur zum Neidischwerden. Wie halten Sie sich so in Form?
Ich mache nicht viel Sport, aber ich bin sehr ­aktiv. Ich kann nicht still sitzen und renne oft umher wie ein Duracell-Häschen. Trotzdem ist es mir nicht leichtgefallen, gerade fünf Kilo loszuwerden, die sich unbemerkt auf meine Hüften gemogelt hatten. Aber ich habe gelernt, das zu kochen, was mir schmeckt und trotzdem nicht dick macht. Obst und Nüsse als Snack sind mein Tipp, um schlank zu bleiben.

Was sind die Must-Haves für den Strand?

Wer zu den Frauen gehört, die Angst davor haben, Bikinis zu tragen, sollte sich Alternativen zum Überziehen mitnehmen, einen Sarong oder Kaftan. So ist man sexy, ohne halb nackt herum­laufen zu müssen. Natürlich Sonnencreme, Wasser und ein gutes Buch.

Ist es Fluch oder Segen, so lange wie Sie Botschafterin von Estée Lauder zu sein?
Als Estée Lauder auf mich zukam, damals war ich Ende 20, war ich total verblüfft, weil ich noch nie zuvor gemodelt hatte. Inzwischen bin ich das 16. Jahr dabei – die Firma war immer loyal und hat mich unterstützt. Im Moment bin ich das Werbegesicht für den Duft „Sensuous“. Estée Lauder hat vier Millionen Dollar im Kampf gegen Brustkrebs gespendet, so bin ich dazu gekommen, mich für das Thema zu engagieren.

Vermissen Sie die Schauspielerei?
Total! Aber als ich Mutter wurde, habe ich mich entschieden, keine Filme mehr zu ­drehen. Das ist mir damals schwergefallen, weil mir die Schauspielerei viel bedeutet hat. Aber ich wollte nicht wegen Dreharbeiten umherreisen. Dann müsste ich meinen Sohn Damian dauernd aus der Schule nehmen und ihn von Privatlehrern unterrichten lassen. Er muss sowieso schon mehr durchmachen als andere Kinder. Deshalb versuche ich sein Leben so normal wie möglich zu gestalten. Aber wenn ein Angebot kommt, das ich in den Ferien drehen könnte, dann wäre ich sofort dabei!

Worauf sind Sie am meisten stolz?
Es ist doch schon eine Leistung, dass ich immer noch da bin. Die meisten sind längst irgendwo auf der Strecke geblieben. (lacht)

Kati Degenhardt