OK! traf Toni Garrn

Das Topmodel im Interview

Die Hamburgerin erobert als Topmodel die Modewelt. OK! traf die 17-Jährige Toni Garrn in ihrer Heimatstadt.

Vor genau vier Jahren wurde sie entdeckt. Damals feierte Toni Garrn auf einem Fan-Fest die Fußballweltmeisterschaft 2006. Dann ging alles ganz schnell: Kampagnen für Calvin Klein, Dior, Prada, Burberry und Etro, Covershootings für internationale Magazine, in Paris, Mailand und New York lief sie auf allen wichtigen Modenschauen. Aktuell ziert die heute 17-Jährige den Otto-Katalog – und tritt damit in die Fußstapfen von Claudia Schiffer und Gisele Bündchen …

Sie haben gerade Ihr Abitur bestanden. Wie ist es gelaufen?
Ich wollte immer eine Zwei vor dem Komma erreichen – und das habe ich geschafft! Von daher bin ich zufrieden. Es war mir wichtig, die Schule trotz Model­karriere zu beenden.

Gab es in der Schule auch Neider?
Davon habe ich nichts mitbekommen. Alle waren immer sehr nett zu mir. Ich bin froh, dass ich mein Abi gemacht habe und dadurch noch Zeit mit meinen Freunden verbringen konnte. Sonst wäre ich längst nach New York gezogen. Wer weiß, ob das so früh überhaupt gut gewesen wäre!

Im September ist es jetzt aber so weit …
Ich ziehe mit meiner besten Freundin zusammen, die auch Model ist. Bis jetzt habe ich dort immer nur gearbeitet. Ich will die Stadt endlich besser kennen lernen!

Überall auf der Welt kenn man Ihr Gesicht – ein komisches Gefühl?
Und wie! Ich merke meist nicht, dass Leute mich angucken. Meine Freundin macht mich manchmal darauf aufmerksam! Und wenn ich auf der Straße angesprochen werde, vergesse ich immer, warum.
 
Was tun Sie für Ihr Aussehen?
Nicht viel. Ich esse eigentlich alles. Ich jogge fast jeden Tag und spiele ab und zu Tennis. Ausserdem halte ich mich mit meiner „Wii“-Spielekonsole fit. (lacht)

Dann müssen es die guten Gene sein – Ihr Bruder modelt ja auch …
Aber nur nebenher! Er macht gerade seinen Zivildienst, danach will er studieren. Er geht den vernünftigen Weg. (lacht)

Was ist Ihr Plan B, wenn es mit dem Modeln mal nicht mehr klappt?
So weit denke ich gar nicht. Falls mir mein Job irgendwann zu langweilig wird, belege ich zusätzlich Sprachkurse an der Uni. Im nächsten Jahr will ich mich aber ganz auf das Modeln konzentrieren.

Corinna Ophüls