Festnahme im Fall von Rosie O'Donnells verschwundener Tochter

Das Handy von Chelsea gab Aufschlüsse über Verschwinden

Vergangene Woche wurde die 17-Jährige Tochter von Rosie O’Donnell, 53, als vermisst gemeldet. Sie war nach einem Spaziergang mit ihrem Therapiehund „Bear“ verschwunden und wurde von der Polizei nach über einer Woche in einem Haus in New Jersey aufgefunden, wohlauf. Dem Mann, der mit Chelsea O'Donnell gefunden wurde, droht nun eine Haftstrafe.

Als Chelsea O’Donnell nach einem Spaziergang mit ihrem Therapiehund „Bear“ nicht wieder nach Hause kam, geriet ihre Familie in Panik und meldete sie bei der Polizei als vermisst. Da die Schülerin unter einer psychischen Krankheit leidet und daher dringend auf Medikamente angewiesen sei, war die Sorge um die 17-Jährige Tochter von Rosie O'Donnell umso größer.

Beweise für "unangebrachte Kommunikation"

Die Polizei fand das Mädchen am 18. August etwa 150 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt, in einem Haus in New Jersey, zusammen mit einem 27-Jährigen Mann, berichtete das amerikanische Nachrichtenportal „TMZ“ . Der Staatsanwalt Joseph Coronato bestätigte nun, dass Rosie O’Donnell der Polizei die Erlaubnis erteilt habe, ihr Handy zu durchsuchen. Das gab den Beamten „Beweise für eine unangebrachte Kommunikation zwischen den beiden über die letzten Wochen“.

Festnahme wegen "Gefährdung des Kindes"

Letzte Nacht wurde der Mann in seinem Haus festgenommen; sein Computer wurde ebenfalls durchsucht. Die Anklagen wegen Gefährdung des Kindes und wegen der obszönen Nachrichten könnten ihn jeweils für bis zu fünf Jahre ins Gefängnis bringen, sollte er schuldig gesprochen werden.

Er hatte zunächst behauptet, dass Chelsea O’Donnell nicht bei ihm gewesen sei, obwohl sie in seinem Haus gefunden wurde. „Ob er sie abgeholt hat oder sie zu ihm gefahren ist, das weiß keiner“, so der Staatsanwalt weiter.