„Fifty Shades of Grey“: Miese Kritiken nach Berlinale-Premiere

Ist die Bestseller-Verfilmung nicht mehr als eine Romanze?

Dakota Johnson und Jamie Dornan bei der Die Buchautorin E.L. James auf der Berlinale Blümchensex? Dakota Johnson und Jamie Dornan in

Kaum ein Film wurde schon vor seinem offiziellen Kinostart derart diskutiert, von den Fans erwartet und der Presse zerrissen. Auch nach der Premiere der Bestseller-Verfilmung von E. L. James gestern, 11. Februar, auf der Berlinale, reißen die Negativ-Schlagzeilen über den vermeintlichen SM-Streifen nicht ab. Ist der Kinofilm in Wirklichkeit nur eine Romanze?

Premiere in Berlin

Bei dem deutschen Filmfestival in der Hauptstadt wurde „Fifty Shades of Grey“ dem geladenen Publikum außer Konkurrenz gezeigt. Neben dem Cast des Film - darunter auch die Hauptdarsteller Jamie Dornan (Christian Grey) und Dakota Johnson (Anastasia Steele) und Autorin E. L. James - kamen auch viele deutsche Prominente zu der Premiere.

Enttäuschtes Publikum

Doch trotz großer Spannung, war der Film am Ende für Viele doch nur eine große Enttäuschung. So titelt „Stern.de“, dass „jedes Rihanna-Video versauter“ sei und der Streifen „nicht der ‚heißeste Film des Jahres’“ ist. Und auch „Spiegel Online“ spricht von „Blümchensex“ und dass „im Vergleich zum Buch Sex nur in Spuren vorhanden ist“.

Erotischste Szenen ausgelassen

Die amerikanischen Medien können sich der Kritik nur anschließen. Das Portal „US Weekly“ nennt 50 Gründe, weshalb der Film langweilig ist. Unter anderem, weil die erotischsten Szenen des Buches auf der Leinwand einfach ausgelassen wurden.

Ab 12 Jahre freigegeben

Und der Film ist zumindest so jugendfreundlich, dass er in Frankreich für die Zuschauer ab 12 Jahren freigegeben wird.

Lobende Worte

Doch nicht alle sind enttäuscht von der Kinoversion von „Shades of Grey“. So meldet sich ein prominenter Zuschauer auf Facebook zu Wort. Rolf Scheider schreibt:

Ich bin begeistert von dieser Verfilmung einer einfachen Liebesgeschichte, die von der heilenden Kraft bedingungsloser Liebe erzählt. Schauspieler, Regie, Kostüme, Requisiten, Luxusautos, Hubschrauber und die Musik, alles ist perfekt.

 

 

Die Zuschauer können sich ab heute, 12. Februar, ihre eigene Meinung bilden.

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