Formel-1-Pilot Jules Bianchi stirbt nach neun Monaten im Koma

Tod mit 25

Der Formel-1-Fahrer Jules Bianchi, 25, ist in der Nacht zu Freitag seinen schweren Kopfverletzungen erlegen. Der Franzose wurde im November auf die Intensivstation in seine Heimatstadt Nizza verlegt. Seine Leidenschaft wurde ihm zum Verhängnis: Im Oktober 2014 verunglückte er schwer bei einem Rennen in Japan.

Vor neun Monaten ereignete sich der Horror-Crash auf regennasser Fahrbahn. Seitdem lag der Formel-1-Star Jules Bianchi, 25, im Koma. Im November war er aus der Klinik im japanischen Yokkaichi auf die Intensivstation in seiner Heimatstadt Nizza verlegt worden. Nun ist er seinen Verletzungen erlegen.

„Jules hat bis zum Ende gekämpft“

Der Franzose war bei einem Formel-1-Rennen im japanischen Suzuka im Oktober vergangenen Jahres schwer verunglückt. Er erlitt schwere Kopfverletzungen als er auf nasser Piste unter einen Bergungskran raste. Das Rennen wurde damals abgebrochen. Nun teilte seine Familie der Öffentlichkeit auf Facebook den Tod des geliebten Sohnes mit:

Jules hat bis zum Ende gekämpft, wie er es immer getan hat. Aber heute hat dieser Kampf ein Ende gefunden.

Der Rennfahrer ist in der Nacht zum Freitag in einem Krankenhaus in seiner Geburtsstadt Nizza verstorben. Am Samstagmorgen wurde die traurige Nachricht veröffentlicht, die nun auch vom Rennstall des Fahrers bestätigt wurde.

Die Hoffnung starb zuletzt

Seit dem tragischen Unglück am 5. Oktober 2014 lag Bianchi aufgrund seiner schweren Hirnverletzungen im Koma. Die Familie gab die Hoffnung bis zuletzt nicht auf. Zwischenzeitlich sahen die Prognosen für den Formel-1-Fahrer relativ gut aus, doch am Ende konnte der Franzose diesen letzten Kampf nicht gewinnen. Die Familie bedankte sich trotz der tiefen Trauer auch beim Klinikpersonal, das sich bis zum Schluss „mit Liebe und Hingabe“ um ihren Sohn gekümmert habe.