"GNTM"-Folge 2: 5 Dinge, die uns gestern sprachlos gemacht haben

Heidi Klum: "Ich hab' auch viel geritten, aber nicht auf Pferden"

Die zehnte Staffel Heidi Klum & Co. casten in Nürnberg die Auch Laura hat's geschafft und muss nicht zum Massen-Casting. Ein Mitschüler lobt:

Die Jubiläumsstaffel "Germany's next Topmodel" hält, was jahrelange Anhänger von der Model-Castingshow erwarten: Schlangen schöner "Määäädchen", die überzeugt sind, eine ganz große Karriere vor sich zu haben, peinliche Auftritte vor Heidi Klum, 41, und Co. und bissige Jury-Kabbeleien. Doch es gibt durchaus auch Überraschungen. Hier sind fünf Dinge, die uns in der gestrigen "GNTM"-Folge 2 sprachlos gemacht haben - und die wir nicht mehr sehen oder hören wollen:

1. Nicht so unfreundlich, Wolle!

Wolfgang Joop, den Heidi Klum nur noch liebevoll "Wolle" nennt, ist ein Unikat. Ein ziemlich unterhaltsames dazu (bester Satz der ganzen Sendung: "Du siehst besser aus als deine Inszenierung!"). Dafür - und für sein angeblich so weiches Herz - lieben die Kandidatinnen ihn: "Der ist sooo süüüüß!", schwärmen sie beim großen Casting in München. Wirklich? Denn Wolle kann auch ganz anders. Seinem Kollegen Thomas Hayo drückt er zu Beginn des Tages seinen Kaffee in die Hand - und lässt ihn damit wie einen dummen Praktikanten stehen. Die Crew-Mitglieder herrscht er wie ein Drill-Sergeant an: "Ich brauche einen Apfel. Aber schnell!" Mit blanker Panik im Gesicht sucht die Aufnahmeleitung im Obstkorb nach dem verlangten Apfel. Wir möchten uns nicht vorstellen, was passiert wäre, hätte der 70-Jährige seinen Wunsch nicht erfüllt bekommen ...

2. Nicht zu intim, Heidi!

Hören wir schlecht? Oder hat sie das jetzt wirklich gesagt? Ja, hat sie. Und zwar Folgendes: "Ich hab' auch viel geritten... aber nicht auf Pferden!", gibt Heidi Klum zu, als das Thema auf O-Beine kommt. Schlüpfrig, schlüpfrig! Aber die Model-Mama weiß eben nur zu gut, wie man Sätze raushaut, die es garantiert in die Boulevard-Presse schaffen. 

3. Keine Abspeck-Anekdoten mehr, Jüli!

Jüli ist eins der bislang schönsten Mädchen der Staffel: strahlend grüne Augen, ein toller Teint, wunderschöne lange Haare, Top-Figur, Ausstrahlung. Doch warum muss die 17-Jährige in jeder Folge die Bilder in die Kamera halten, die sie als fettleibigen unglücklichen Teenager zeigen? In der ersten Sendung konnten wir das ja noch nachvollziehen - aber irgendwann ist dann auch mal gut. Ja, wir haben verstanden, wie toll Jüli abgespeckt hat. Wie hässlich sie früher war und wie schön jetzt. Aber das ständige Wiederholen von Mobbing-Anekdoten aus der Kindheit à la "Bachelor" nervt nur noch. Bitte damit aufhören!

4. Hört auf zu singen!

Das musste ja so kommen: Jetzt singen sie auch noch. Und das auch noch zwei Mal. Hilfe! Dabei fing es ja eigentlich lustig an. Wolfgang Joop fragt zwei Majas, ob sie auch einen schwulen Freund namens Willi hätten. Das Unvermeidliche: Heidi und Thomas Hayo stimmen "Biene Maja" an - und wollen gar nicht mehr aufhören! Ein ähnliches Fremdschäm-Niveau wird erreicht, als die Model-Mama und Hayo ihren Busfahrer verabschieden - und gemeinsam "I Did it My Way" trällern. Bitte. Lasst. Das. Bleiben.

5. Nicht auf dem Schulhof, bitte

In Nürnberg überrascht die "GNTM"-Jury die blonde Laura auf dem Schulhof. Unter den grölenden Mitschülern macht die 17-Jährige in Sport-Kluft tapfer ihren Walk auf dem Pausenhof. Doch Thomas und Heidi sind gewillt, noch ein Mädchen zu finden - und stacheln die Pubertierenden an, Schülerinnen zu nennen, die ebenso "das Zeug zum Topmodel" hätten und über 1,76 Meter seien. Und so laufen mehrere weitere Mädchen mehr oder weniger freiwillig vor hunderten gezückten Handy- und TV-Kameras. Das Ergebnis können sie bestimmt noch lange in den sozialen Netzwerken bewundern. Und mitgenommen haben Klum und Co. am Ende nur Laura und ihre Freundin Franziska.

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