Guido Maria Kretschmer: "Ich bin begeistert, wenn wir heil gelandet sind"

Der Designer spricht im OK!-Talk über seine krassesten Flugerlebnisse - und seinen liebsten Reisebegleiter

Sein neuester Clou: Hier präsentiert Guido Maria Kretschmer den Und diesen Trolley hat Guido Maria Kretschmer für die Ladys entworfen - mit schwarzer Satinband-Schnürung an der Rückseite und einem Spiegel an der Innentür. Hier kann Wäsche stilvoll aufbewahrt werden OK!-Redakteurin Anja Petersen plauderte mit Guido über das Fliegen.

Eine ganz neue Herausforderung hat "Shopping Queen"-Star Guido Maria Kretschmer, 49, angenommen: Der Mode-Designer hat jetzt für "Airbar" ausrangierte Stewardessen-Trolleys umfunktioniert und in sechs schicke Möbel für daheim verwandelt. Doch welche Erfahrungen hat er eigentlich selbst mit dem Fliegen gesammelt? OK! hat nachgehakt!

Sie sind ja viel unterwegs, müssen viel fliegen...

Genau. Trotzdem bin nicht sehr flugbegeistert. Weil ich beruflich so viel fliege, bleibe ich im Urlaub zuhause. Generell komme ich lieber an als abzufliegen. Ankommen finde ich super, und ich bin begeistert, wenn wir heil gelandet sind. Deshalb klatsche ich auch so gerne nach der Landung.

Haben Sie denn Angst vor einem Absturz?

Grundsätzlich vertraue ich der Technik. Aber klar ist da diese Angst vor dem Runterfallen. 

Mit welchen Ritualen beruhigen Sie sich beim Fliegen?

Ich habe viele Kleinigkeiten. Zum Beispiel streiche immer vorher über die Außenwand der Maschine, und ich kann nicht fliegen, wenn ich nicht mein Flugabschnittszettelchen in der Hand halte.

Haben Sie auch einen festen Sitzplatz?

Ich sitze immer vorne, hinten wackelt es mir zu sehr. Und ich brauche einen Fensterplatz. Auf Langstreckenfliegern buche ich gerne Business-Class, weil ich dann mehr Platz habe. Auf jeden Fall brauche ich ein Kopfkissen. Ich habe immer ein Federkernkissen dabei. Das ist mein Luxus.

Was war Ihr krassestes Flugerlebnis?

Ich habe schon alles erlebt: Küchenbrand, Notlandung, schwere Turbulenzen, ausgefallenes Höhenruder, Krankheitsfälle an Bord. Gerade bei schlechtem Wetter und Gewitter gab es schon Momente, wo ich dachte: „Ach bitte lieber Gott, jetzt nicht.“ Oder: „Was mache ich hier?“ Aber ich muss ja immer irgendwie nach Hause kommen!

Welchen Tipp können Sie fürs Flug-Outfit geben?

Am besten trägt man etwas Bequemes. Gut ist eine gemütliche Hose mit Gummizug oben. Aber man sollte aufpassen, dass man nicht aussieht wie zuhause auf dem Sofa. Es gibt ja Leute, die sich im Flieger völlig gehen lassen. Die legen dann ihre Füße mit schmutzigen Socken direkt neben einem ab. Da würde ich schon empfehlen, den Mitreisenden nicht zu viel von sich zu zeigen.

Mögen Sie eigentlich das Flugzeugessen?

Ich fliege ja häufig Kurzstrecken, da gibt es meistens Brötchen. Die nehme ich aber nie. Ich kann nicht so gut im Flugzeug essen, deshalb esse ich vor dem Abflug. Auf Langstreckenflügen allerdings freue ich mich richtig auf das Essen. Das kann ich genießen – zumindest, wenn es nicht wackelt. Neulich zum Beispiel habe ich über Grönland eine Eiscreme bekommen. Das fand ich toll, weil es so gut passte.

Wer ist Ihr liebster Reisebegleiter?

Ich fliege sehr gerne mit meinem Frank. Der genießt das Fliegen mehr als ich und kann mich ein bisschen beruhigen. Und wenn er dabei ist, denke ich mir immer: Was soll jetzt schon passieren? Generell verbringe ich sehr gerne Zeit mit Frank. Wenn wir etwas zusammen machen, ist das für mich das Größte im Leben.