Gwyneth Paltrow: Skandal um Arme-Leute-Essen öffnet ihr die Augen

„Ich habe daraus gelernt, dass du dir kein frisches Essen leisten kannst, wenn du an der Armutsgrenze lebst."

Sie ist eine eingefleischte Veganerin und eine der bekanntesten Gesundheitsfreaks Hollywoods. Um zu zeigen, dass ein gesunder Lebensstil nicht unbedingt den Geldbeutel einer gut bezahlten Schauspielerin erfordert, nahm Gwyneth Paltrow, 42, die Herausforderung an und wollte sich eine Woche lang von umgerechnet 25 Euro ernähren – ohne dabei aber auf ihre vitaminreiche Kost zu verzichten. Wie sie nun in einem Interview einräumte, ist ihr Vorhaben kläglich gescheitert. 

Dass du an der Armutsgrenze nicht nach Herzenslust an der Frischetheke zugreifen kannst und auch um teure Bio-Produkte einen Bogen machen musst, das hätten Gwyneth Paltrow auch vor ihrem Selbstversuch viele sagen können. Doch die Schauspielerin wollte es allen zeigen und nominierte sich zur „Food Stamp Challenge“ – mit einem Budget von 29 US-Dollar sollte der Gesundheits-Guru Lebensmittel für eine Woche kaufen – so viel steht einkommensschwachen Familien in den USA pro Kopf zur Verfügung.

Gwyneth auf dem harten Boden der Tatsachen

Doch statt Nudeln und günstigem Mittagessen landeten unter anderem gleich sieben Limetten in dem Einkaufskorb der 42-Jährigen. Der Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten. Im Interview mit „Extra“ gesteht die Schauspielerin sich nun immerhin ein, dass sie die Herausforderung, derer Millionen von Menschen in den USA tagtäglich gegenüberstehen, unterschätzt habe. „Ich habe daraus gelernt, dass du dir kein frisches, vollwertiges Essen leisten kannst, wenn du an der Armutsgrenze lebst. Das ist niederschmetternd, sehr besorgniserregend."

"Ich habe viel mehr Verständnis"

Ihr sei bewusst geworden, dass die Menschen mit dem Günstigsten über die Runden kommen müssten und dabei nicht viel Wert auf gesunde Kost legen könnten. "Ich habe viel mehr Verständnis und bin dankbar dafür, dass ich mir frische Produkte und Bio Huhn leisten kann, Dinge, die ich für selbstverständlich nehme." Nun ja: Späte Einsicht ist besser als keine Einsicht. 

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