Herzogin von Alba ist tot

Spanische Adelige stirbt im Alter von 88 Jahren

Adiós! Spaniens exzentrische Herzogin von Alba ist gestorben Boten viel Stoff für Klatschblätter: Herzogin von Alba und ihr dritter Ehemann, Alfonso Díez Die Herzogin sorgte mit auch mit ihrem maskenhaften Äußeren für Aufsehen

Spanien hat eine seiner kuriosesten Figuren verloren: Cayetana Fitz-James Stuart y Silva, besser bekannt als Herzogin von Alba, ist am Donnerstag, 20. November im Kreise ihrer Angehörigen gestorben.

Die Herzogin von Alba, die Chefin des bedeutendsten spanischen Adelshauses, ist tot. Dies gab der Bürgermeister von Sevilla, Juan Ignacio Zoido, in der andalusischen Metropole bekannt. Die Adlige Cayetana Fitz James Stuart starb in Sevilla in ihrem Palast von Dueñas. Herzogin Alba war die Frau der meisten Adelstitel weltweit:  Sie soll achtfache Herzogin, fünfzehnfache Marquise, einundzwanzigfache Gräfin sowie neunzehnfache spanische Grande gewesen sein.

Herzogin von Alba: Liebling der Klatschblätter

Die schillernde Adelige hinterlässt ihren Ehemann Alfonso Díez, 63, den sie erst im Alter von 85 Jahren geheiratet hatte - gegen den Willen ihrer Kinder. 

Das ungleiche Paar ließ Lästerzungen schnalzen, die behaupteten, der Verwaltungsbeamte wolle nur an das Geld der Adeligen  kommen. Doch angeblich hatte Herzogin Alba - um einen Erbsreit zu vermeiden - ihr geschätztes Vermögen von 3,5 Milliarden Euro bereits zu Lebzeiten unter ihren sechs Kindern aus erster Ehe aufgeteilt. 

Wegen Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert

Bereits am Sonntag soll sich der Gesundheitszustand der Herzogin von Alba verschlechtert haben. Die 88-Jährige wurde in ein Krankenhaus in Sevilla eingeliefert. Als sich keine Besserung abzeichnete, ließ sie sich einen Tag später auf eigenen Wunsch in ihren Palast zurückbringen, hieß es.