"Ich habe ganz klar versagt": Bob Geldof gibt sich die Schuld am Tod von Tochter Peaches

Der Rockmusiker sprach in einem Interview über seine Trauer

Bob Geldof gibt sich die Schuld am Tod seiner Tochter Peaches. Der Rockmusiker braucht noch Zeit, um den Tod seiner Tochter zu verarbeiten Eine Überdosis Heroin wurde Peaches Geldorf (†25) am 7. April 2014 zum Verhängnis

Nachdem seine Tochter Peaches (†25) am 7. April an einer Überdosis Heroin verstorben war, macht sich Bob Geldof, 63, nun schwere Vorwürfe, ihren Tod nicht verhindert zu haben. In einem emotionalen Interview mit dem britischen Sender "ITV" erklärt der Boomtown Rats-Frontmann kürzlich, wie schlimm seine Schuldgefühle sind.

"Du bist der Vater, der die Verantwortung trägt und du hast ganz klar versagt"

"Ich beschuldige nicht die Zeitungen, natürlich nicht. Du gibst dir selbst die Schuld. Du bist der Vater, der die Verantwortung trägt und du hast ganz klar versagt", gibt Peaches' Vater zu. "Sie war super aufgeweckt, zu aufgeweckt. Sie wusste, wie das Leben laufen sollte und versuchte sehr, dass es funktioniert, aber es klappte nicht", sagt er weiter. 

Der 63-jährige Musiker zog seine Töchter Peaches, Fifi, Pixie und Tiger allein groß, nachdem deren Mutter Paula Yates im Jahr 2000 an einer Überdosis starb.

"Natürlich wusste ich davon und wir haben mehr als nur darüber gesprochen"

Wie Insider bereits vor Monaten ausgepackt hatten, waren Peaches Familie und Freunde in ihre Drogenprobleme eingeweiht und konnten dem einst erfolgreichen Model nicht helfen, ihre Sucht in den Griff zu bekommen. "Natürlich wusste ich davon und wir haben mehr als nur darüber gesprochen", sprach nun auch Bob Geldof aus. Was genau er damit meint, weiß man nicht.

In der letzten Zeit vor Geldofs Tod wurde viel über ihren Wandel vom krassen Partygirl zur fürsorglichen Mama zweier Kinder berichtet. Doch tragischerweise hatte die junge Mutter einen Rückfall erlitten.

Bob fragt sich, was er hätte tun können

Für Bob Geldof war der Verlust seiner Tochter ein tiefer Schicksalschlag, den er noch immer nicht verarbeitet hat. "Jeder, der ein Kind verloren hat, geht zurück und zurück und zurück... immer wieder und fragt sich, was er hätte tun können. Die Fähigkeit, es zu versuchen und zu verstehen und endlich zu dem Punkt zu kommen, an dem die Trauer nicht mehr unermesslich ist, dauert so lange. Ich bin da noch nicht. Es passierte alles so plötzlich und überraschend und ist noch nicht lange genug her", erzählte der 63-Jährige im Gespräch.

Leider lässt sich vieles nicht rückgängig machen, was man im Nachhinein gerne anders gemacht hätte. Ob Bob Geldof seine Tochter hätte retten können, weiß keiner. Wir hoffen, dass er und seine Familie den Tod der jungen Mutter bald verarbeiten kann.