"Ich wollte nicht mehr leben" - Lady Gagas schockierende Beichte

Die Musikerin fühlte sich allein und von der Musikindustrie benutzt

Sie gilt seit Jahren als eine Pop-Ikone! Oft kopiert und nie erreicht und doch leuchtet Lady Gagas, 28, Licht aktuell nicht mehr so hell wie zu ihren Anfangsjahren. Jetzt rechnet die Sängerin mit dem Musik-Business ab und gesteht dabei, dass sie Selbstmordgedanken hatte.

Nach außen hin wirkt sie unnahbar und gut geschützt unter ihren vielen Masken und Kostümen, doch in ihrem Inneren ist Stefani Germanotta (Anm. d. Red.: Gagas echter Name) auch nur ein Mensch. Wie verletzlich dieser Mensch, der sexuell belästigt wurde, sein kann, erklärt sie jetzt im Interview mit dem „Stern“.

„Zum Schluss ging es viel zu viel um Geld und nicht mehr um Musik. Gaga war eine Geldmaschine geworden. Man hat mich wie eine Marketingmaschine behandelt, wie eine Strategie. Die Musikindustrie hat mich aufgefressen und eingeengt“, so Gaga.

Gaga hatte schlimme Ängste

Wie schlimm es wirklich um sie stand, erzählt sie selbst. „Ich hatte unfassbare Angst. Vor allem Angstzustände und tiefe Traurigkeit bestimmten mein Wesen in letzter Zeit, ich war depressiv, auch wenn das keiner ahnte.“

Dann kam die Rettung

Sogar Selbstmordgedanken kamen in ihr auf. „Ich habe das Träumen verloren. Ich wollte nicht mehr leben“, so ihr Geständnis. Dass sie nicht abstürzte, verdankt sie Jazzlegende Tony Bennett, der in ihr wieder die Liebe zur Musik entfachte und mit dem sie sogar das Album „Cheek To Cheek“ aufgenommen hat.