Jascha Rust: "Ich lege keinen großen Wert auf Heiraten"

Der neue "In aller Freundschaft"-Star im OK!-Talk

Sein Ausstieg bei der RTL-Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" schockte die Fans. Am Dienstag, 21. April, kehrt Jascha Rust, 24, endlich auf den TV-Bildschirm zurück. Vor seiner Premiere in der ARD-Serie "In aller Freundschaft" hat der Potsdamer mit OK! gesprochen.

Jascha schaut selten fern!

Deine Rolle Kris Haas bringt Schwung in die Sachsenklinik... 

Ja, er lockert alles ein bisschen auf. Kris ist ein sympathischer Typ, der sich aber oft nicht bewusst ist, welche Konsequenzen sein Handeln hat. Er lässt gerne andere nach seiner Pfeife tanzen, aber meint das gar nicht böse. Wenn ich ihn kennen würde, würde ich ihn auf jeden Fall mögen, weil er locker drauf ist. In der Sachsenklinik muss er Sozialstunden leisten, worauf er natürlich erst keinen Bock hat. Aber dann macht er sich einen Spaß daraus.

Du kanntest ja „In aller Freundschaft“ vorher gar nicht.

Stimmt, ich hatte noch nie eine Krankenhausserie geschaut. Aber ich gucke generell wenig Fernsehen.

Lagst Du selbst eigentlich schon mal im Krankenhaus?

Glücklicherweise nicht! Aber ich habe schon ab und an mal Leute besucht, und ich muss sagen: Ich kann Krankenhäuser nicht ausstehen. Es ist dort einfach ungemütlich, und ich fühle mich unwohl. Ich findet auch Blut und Katheter und solche Sachen eklig. Beim Blutabnehmen habe ich ein flaues Gefühl. Und selbst bei unserem Serienblut fühle ich mich unwohl. Aber diese Gefühle kann ich gut mit ins Spiel nehmen, denn Kris ist ja auch unfreiwillig im Krankenhaus.

Total entspannt

Wie ist „In aller Freundschaft“ im Vergleich zu „GZSZ“?

Viel entspannter! Ich habe im Schnitt nur einen Drehtag in der Woche. Trotzdem habe ich komischerweise nicht mehr Freizeit als vorher. Dabei hatte ich mir extra eine Playstation gekauft! Aber ich mache viele andere Projekte, drehe Kurzfilme oder mache mit Freunden Musik. Ich frische einfach die Sachen auf, die ich vorher vernachlässigt habe.

Du bereust den Ausstieg also nicht?

Nein! Die vier Jahre waren zwar eine super Zeit und eine gute Schule, aber ich habe Lust auf was Neues. Ich bin jung und will nicht jetzt schon angekommen und auf eine Rolle festgelegt sein. 

Wo möchtest Du unbedingt mal mitspielen?

Ich will mir keine Ziele setzen, das setzt mich unter Druck. Ich habe Lust auf Vieles, probiere gerade einiges aus, drehe zum Beispiel Abschlussfilme von Studenten. Es macht mich so glücklich, dass ich von der Sache leben kann, die mir Spaß macht.

Abi? Wofür?

Denkst Du darüber nach, Dein Abi mal nachzuholen?

Nein. Wofür? Im Moment brauche ich das Abitur nicht. Ein Abi ist auch keine Garantie für einen tollen Job. Ich will nichts anderes machen als Schauspielerei – und dafür brauche ich kein Abi. Und ich bin ehrlich gesagt ein fauler Sack, wenn es um Schule geht.

Du bist seit drei Jahren mit Deiner Freundin Helene zusammen. Was ist Euer Liebes-Geheimnis?

Ich finde es blöd, Regeln aufzustellen oder erzwungene Erwartungen zu haben. Eine Beziehung ist schließlich dafür da, glücklicher zu sein als ohne. Bei uns läuft es ganz gut, wir sind da ganz relaxt. Ich finde es aber schön, Helene kleine Aufmerksamkeiten zu machen. Aber das kommt dann aus dem Bauch heraus, nicht, weil ich muss.

Warum ist sie die Richtige?

Ich schätze sehr an Helene, dass sie mich im Beruf sehr unterstützt und mich berät. Ich mag, dass sie viel lacht und unternehmungslustig ist. Ich brauche jemanden, der mich motiviert und das macht sie.

Sind Hochzeit und Kinder schon ein Thema?

Ich lege keinen großen Wert auf heiraten. Man kann auch ohne Hochzeit gut zusammenleben. Außerdem klingt das alles so erwachsen, ich bin dafür noch zu jung. Ich mache jetzt erstmal mein Ding. Aber Kinder will ich später auf jeden Fall mal haben.

"In aller Freundschaft" läuft immer dienstags ab 21 Uhr in der ARD.